Sehr enttäuscht von J4

  • ... ist ja auch so, dass beim Migrationsprozess von 3.10 auf 4.x die alten Plugins die nicht kompatibel sind nicht deaktiviert werden.

    Ich kenne kein System, welches das automatisiert kann. Nicht mal Worpress.

    Genau dafür gibt es den Updatechecker um diese Plugins die als inkompatoibel abgezeigt werden, händisch zu deinstallieren oder zu deaktivieren.


    Auch kann man nicht kompatible Plugins nicht mal deinstallieren sobald man Joomla 4 drauf hat.

    Doch, sofern sie deaktiviert sind. Habe ich jedenfalls machen können.

    Ein exotisches Plugin (Sytemplugin für das Template) hat mir auch das Backend zerschossen. Aber als ich es in der Datenbank wieder auf deaktiviert gestellt hatte, konnte ich es deinstallieren.

    Starke Aussage: Wenn nicht einmal Updates von 4.0.0 auf 4.0.2 verlässlich durchlaufen, bewegt man sich auf ganz dünnem Eis.

    Du berufst Dich hier auf eine Aussager einer einzigen Person.

    Die Updates innerhalb der 4er Versionen verliefen bei mir ganz ohne Probleme. Und das bei einem Wald-und-Wiesen-Hoster.

  • Also ich muss da auch mal kurz ein paar Wörter schreiben. Ich habe mich jetzt schon ewig auf Joomla 4 gefreut. Aber insgeheim war mir klar, dass ich nicht sofort Upgraden kann. Schon gar nicht mit meiner umfangreichen Seite. Ich bin froh, dass es den Checker gibt und mich vorwarnt. Ich würde so ein großes Update auch nie auf der Liveseite machen. Akeeba Backups habe ich bei jedem updaten und immer mal zwischendurch gemacht, da sich meine Seite doch stetig weiterentwickelt.


    Jeder der die Liveseite ohne Backup auf 4 Updatet und hofft, dass es schon funktioniert ist ein wenig selber schuld. Sorry ich bin auch nur ein normaler User und muss hier immer wieder nachfragen. Jeder sollte wissen, dass er Backups benötigt.


    Ich habe selbst schon Wordpress getestet und konnte mich damit absolut nicht anfreunden. Irgendwas fehlte immer oder konnte nicht so angepasst werden wie ich es wollte. Und die Unterstützung im Forum war auch nur so la la.


    Da muss ich ganz klar sagen, dass mir hier im Forum immer geholfen wurde. Ich konnte hier so einiges lernen und stelle gern meine Fragen. Gleiches kann ich von allen sagen, die sich auf Youtube bemühen und Anleitungen erstellen. Selbst wenn Joomla 4 Anlaufschwierigkeiten hat, so denke ich, dass das schon wird. Und viel wichtiger ist die Community hier! Ob christine2, firstlady, Elwood, Re:Later und alle anderen(sorry kann nicht alle nennen ;-), euer Support ist Goldwert und da warte ich lieber noch ein paar Monate bis Joomla 4.


    Anfangs ruckelt es halt ab und zu mal.


    Mir ist es egal, ob ich auf meinen 3 Seiten halt einmal mehr auf Update klicken müsste. Hätte mehr sorgen, wenn 6 Monate kein Update kommt. Wer seine Webseite nicht mit dem Stratobaukasten oder Wixx erstellen will, muss halt mal etwas weiter denken und geduldig sein.


    An dieser Stelle vielen Dank an das Forum, was ein sehr wichtiger Teil aller Joomla Versionen ist. Zumindest überwiegt das für mich als ganz normaler Nutzer.

  • Gut, mein Vorschlag interessiert niemanden...


    Weiß nicht, warum jetzt so ein vehementer Vergleich mit WP gemacht werden muss?

    WP hat, völlig wurscht, wie es innen drin ausschaut, vieles besser und richtiger gemacht, als Joomla. Es gab mal eine Zeit, da sich Joomla und WP ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert haben um die Gunst des Marktes. Und man kann sehr gut erkennen, wann Joomla die Gunst verloren hat und wann WP uns die lange Nase gezeigt hat. DAS wäre einen Vergleich wert und nicht immer wieder die Betonung wie mies WP ist! (wohlgemerkt: in meinen Augen ist WP noch nicht einmal ein richtiges CMS!)


    Die, die immer wieder sagen, dass so ein Backup doch schnell gemacht ist, mögen sich eventuell mal vor Augen führen, dass die Profis unter uns, meist mehr als eine Website haben, die sie migrieren/updaten müssen. Und wenn dann zwei Tage später das Update zum Update kommt, denke ich jedes Mal, die Entwickler denken sich bestimmt, das man nichts anderes zu tun hat! Denn auch wenn das einzelne Update schnell gemacht ist, muss die Site überprüft werden. Vorher, ob das Backup sauber gemacht wurde (auch wenn es, wie in meinem Fall, per Cronjob jeden Tag erstellt wird) und hinterher, ob die Site noch läuft. Und das bei jeder einzelnen Seite, die wir betreuen. Weiß nicht, wie die Kollegen arbeiten, aber ich bekomme dafür eine Pauschale.


    Und uns Profis muss bewusst sein, dass die ganzen Einzelkämpfer, meist Privatmenschen, manchmal aber sicherlich auch mal der ein oder andere Kleinunternehmer oder Mittelständler, in den aller seltensten Fällen groß eine Ahnung von Webseiten und ihren Techniken haben. Die haben irgendwann sich mal eine Site mit Joomla gebaut. Warum auch immer sie sich für Joomla entschieden haben. Und die vertrauen nun einem Button, der ihnen sagt, dass es eine Version 4.x gibt.


    Nein, niemand muss sich mit der Technik einer Webseite oder eines Systems beschäftigen. Nein, niemand muss sich erst informieren, ob der Button, die Migration sauber machen kann oder eben nicht. Niemand muss überhaupt verstehen, dass es sich nicht um ein Update, sondern um eine Migration handelt. Denn Joomla ist nie und nimmer, zu keiner Zeit, ausschließlich für Agenturen und Webentwickler gedacht gewesen. Vielleicht kann man das bei Typo 3 voraussetzen, aber ein System, welches ursprünglich mal für den Massenmarkt konzipiert wurde, muss auch genau für diesen funktionieren!


    Und das tut Joomla bereits seit Jahren nicht mehr.


    Also hört doch endlich mal auf, euch selber ständig in die Tasche zu lügen, dass jemand, der Joomla benutzt, gefälligst vorher sich schlaumachen muss, ob alles sauber funktioniert!

  • Gerne würde ich auch noch meine Sicht der Dinge hier offen legen...


    Als ich vor einiger Zeit das offizielle Statement "Joomla4All" gelesen habe, habe ich tatsächlich etwas Angst gekriegt, dass ich nun Joomla über kurz oder lang an den Massenmarkt verlieren würde. Auf keinen Fall möchte ich, dass Joomla den gleichen Weg geht wie WP.


    Aus meiner Sicht braucht ein "gutes" CMS eine solide Nutzerbasis und keinen Massenmarkt. Durch die schiere Menge an Nutzer ergeben sich einige Nachteile, welche mich von einem Massenmarkt-Joomla fernhalten würden:

    • System wird interessant für Hacker (grosses Potential für Kriminelle)
    • Markt wird von schlecht programmierten Erweiterungen und Templates geflutet. Die Suche nach dem richtigen wird noch schwieriger.
    • System muss simpel gehalten werden. Dadurch entfallen Möglichkeiten zur Individualisierung des eigenen Systems.
    • Massenmarkt verlangt Drag'n'Drop Baukästen (Weg vom CMS hin zum Baukasten.)
    • Durch den Wegfall der Komplexität bleibt weniger Raum für Kreativität und Individualisierbarkeit. Webseiten sehen alle gleich aus. Agenturen und Webdesigner können sich weniger abheben und im Markt platzieren.
    • Rückwärtskompatibilität und Updatesicherheit verhindern technischen Fortschritt und Spass am Code.

    Dass sich Joomla nicht in diese Richtung bewegt finde ich sehr positiv und ist definitiv der richtige Weg für ein Open Source Projekt. Das System muss (vor allem) den Entwicklern und Personen gefallen, die mit Dienstleistungen rund um Joomla Geld verdienen. Denn das sind jene die Zeit investieren und was zum Projekt beitragen können.

    Das einzige Problem sehe ich darin, dass die offizielle Joomla Kommunikation und die einfache Installierbarkeit etwas anderes impliziert...

  • Und uns Profis muss bewusst sein, dass die ganzen Einzelkämpfer, meist Privatmenschen, manchmal aber sicherlich auch mal der ein oder andere Kleinunternehmer oder Mittelständler, in den aller seltensten Fällen groß eine Ahnung von Webseiten und ihren Techniken haben. Die haben irgendwann sich mal eine Site mit Joomla gebaut. Warum auch immer sie sich für Joomla entschieden haben. Und die vertrauen nun einem Button, der ihnen sagt, dass es eine Version 4.x gibt.

    Ja das stimmt schon, wenn alles reibungslos funktioniert wäre es auf jeden Fall besser. Für jeden, nicht nur für Leute wie mich. Gerade für Anfänger. Aber meinst du nicht, dass das der Plan war. Ich meine man macht es ja nicht mit Absicht, das es Probleme gibt, oder? Die Leute entwickeln, dass du unentgeltlich, oder bin ich da falsch informiert?

  • Hallo erstmal!

    Obwohl ich eigentlich schon seit Jahren hier im Forum vorbei schaue, um hin und wieder nach Tipps zu suchen, habe ich mich entschlossen, mich jetzt auch einmal anzumelden.

    Sicherlich gehöre ich schon zu den Ältesten hier, aber ich habe schon unzählige Seiten mit verschiedensten Systemen erstellt.


    Ich finde, dass Joomla einen tollen Job gemacht hat. Mir gefällt die Version 4 recht gut.

    Kinderkrankheiten sind bei jeden neuen System zu finden.

    Das es innerhalb kürzester Zeit ein paar Updates gibt, bereitet mir persönlich keine Sorgen oder Probleme.

    Im Gegenteil, dass beweist, dass sich die Entwickler darum kümmern.


    Ich war damals im Support von PHP-Nuke.
    Da gab es keine Möglichkeit für automatische Updates oder ähnliches. Das musste alles noch per Hand eingepflegt werden.

    Und damals kamen Fixe stündlich heraus und ein Update auf eine neue Version war fast unmöglich.


    Vielleicht bin ich da noch geprägt von früher und OldSchool unterwegs, aber einen Versionssprung setze ich immer neu auf.

    Ist zwar jede Menge arbeit, aber dafür kann ich sicher sein, dass (fast) alles funktioniert. :)

    Ein weiterer Vorteil ist, dass man das System dadurch besser kennen lernt, wofür sich heutzutage niemand mehr die Mühe machen will.


    Bei Joomla 4 ist (finde ich) das einzige Problem, dass Erweiterungen noch nicht richtig umgesetzt bzw. auch nicht oder nur teilweise PHP8-Kompatibel sind.

  • Vielleicht bin ich da noch geprägt von früher und OldSchool unterwegs, aber einen Versionssprung setze ich immer neu auf.

    Ist zwar jede Menge arbeit, aber dafür kann ich sicher sein, dass (fast) alles funktioniert. :)

    Ein weiterer Vorteil ist, dass man das System dadurch besser kennen lernt, wofür sich heutzutage niemand mehr die Mühe machen will.

    Naja, was mir auffällt ist das die meisten Seiten "hire and fire" sind. Kaum da schon wieder weg.

    Pizza Lieferdienst etc.

    Da ist das mit dem neu machen ja ok.


    Was ist aber wenn eine Seite wie z.B. Ortsseite schon mal locker 1000 Beiträge hat. Da wirds mit neu aufsetzen schon schwieriger.

  • Ortsseite schon mal locker 1000 Beiträge hat. Da wirds mit neu aufsetzen schon schwieriger.

    Schwieriger schon, aber auch 2 Jahre Zeit um sich eine Migrationsstrategie aufzubauen und genug Zeit ums auf kompatible Erweiterungen zu warten. Es gibt momentan keinen Zwang/Zeitdruck auf Joomla 4 upzudaten.

  • Was ist aber wenn eine Seite wie z.B. Ortsseite schon mal locker 1000 Beiträge hat. Da wirds mit neu aufsetzen schon schwieriger.

    Nun, ein Versionssprung kommt nicht so häufig vor.
    Im Fall von Joomla waren das von Version 3 auf 4 fast 10 Jahre. :/


    Klar, wenn man die Seite erst vor 2, 3 Jahren erstellt hat, macht es weniger Spaß alles neu aufzusetzen.

  • Klar, wenn man die Seite erst vor 2, 3 Jahren erstellt hat, macht es weniger Spaß alles neu aufzusetzen.

    Muss man ja auch eventuell nicht.

    Es gibt ja schon Extensions, mit denen man (auch von 2.5) Beiträge, Kategorien, User etc. leicht in neue Versionen übertragen kann.

    Und ich sage mal, das wird auch zeitnah von 3 auf 4 möglich sein.

    Die Extensions werden ja angepasst an 4.

    Und wie schon 1000 mal erwähnt, es bleiben noch mindestens. 2 Jahre Zeit.

    Da werden die Extension-Entwickler schon dran arbeiten. Meine Meinung.


    Sonniges Wochenende :!:beer8)

  • Es gibt ja schon Extensions, mit denen man (auch von 2.5) Beiträge, Kategorien, User etc. leicht in neue Versionen übertragen kann.

    Das ist sicherlich richtig, aber viele "gewachsene" Webseiten, im privaten Bereich, bestehen schon seit der Version 1.5 und sind ständig upgedated worden. Zudem hat sich auch die DB/Tabellen-Struktur in diesem Zeitraum geändert. Und auch in J4 ist die Tabellenstruktur anders als in Joomla 3.

    Vielen Benutzern ist doch völlig egal, ob sie z.B. von Joomla 3.9.28 auf 3.10.0 migrieren, oder von 3.10.1 auf 4.0.2. Die Seite soll laufen und fertig.

  • Bei der Umstellung zu 3.10 und dann zu 4.0 ändert sich natürlich die Tabellenstruktur. Aber das ist ein Teil der Umstellung und da braucht sich keiner Sorgen machen solange es reines, pures Joomla ist. Alle Datenbankänderungen werden automatisch angewendet und es braucht keine Software, um Daten umzuziehen.


    Bei Extensions muss man wissen, was da ist und schauen, ob es für V4 passt.


    Ankedote: Ich habe mir eine Induktionskochplatte mit den neueseten Schickanen schicken lassen - leider passt sie nicht zu meinem alten Herd. Ich hätte mir das besser vorhergenauer angeschaut. Und der Handwerker hat mich angeschaut ... "Wie KANN man eigentlich so doof sein???" Also Versionen checken ist überall so eine Sache.


    Meine von 2.5 stammenden Seiten wurde auf 3.10 und dann auf 4.0 hochgezogen, ohne einen einzigen Datensatz der eine einzige Einstellung zu verlieren. (Die Templates sind selbst erstellt und daher versionsunabhängig)

    Die Seiten laufen und fertig.


    Einige meiner Seiten haben Extensions, die noch nicht auf V4 umgestellt sind. Diese Seiten werden noch eine Weile im Zustand 3.10 bleiben, dafür ist diese Brückenversion ja da - zwei Jahre sind eine Zeit, in der man einiges anpassen kann.



    vnv-urbex Du bist richtig informiert.

    Die Entwickler machen das unentgeltlich, ebenso wie die Supporter hier, deren Hilfe grad im Moment eine riesige Leistung ist.

    Und auch alle anderen: Testen, Dokumentation schreiben, Freigaben planen, die Repos verwalten, JoomlaDay und JUG Meetings ... das alles wächst nicht auf Bäumen sondern ist die Arbeit von unbezahlten Freiwilligen.
    Leider gilt der Spruch meines Opas immer noch "Was nichts kostet, wird nicht geschätzt". I ch sollte es mal so machen "Geld her oder ich code nicht" :)

  • vnv-urbex Du bist richtig informiert.

    Die Entwickler machen das unentgeltlich,

    Das ist doch aber nur die halbe Wahrheit. Sie machen es JETZT unentgeltlich. So lange ist das nun auch wieder nicht her, dass größere bis ziemlich große Firmen (beispielsweise eBay) Geld in das System gepumpt haben.


    • System wird interessant für Hacker (grosses Potential für Kriminelle)
    • Markt wird von schlecht programmierten Erweiterungen und Templates geflutet. Die Suche nach dem richtigen wird noch schwieriger.
    • System muss simpel gehalten werden. Dadurch entfallen Möglichkeiten zur Individualisierung des eigenen Systems.
    • Massenmarkt verlangt Drag'n'Drop Baukästen (Weg vom CMS hin zum Baukasten.)
    • Durch den Wegfall der Komplexität bleibt weniger Raum für Kreativität und Individualisierbarkeit. Webseiten sehen alle gleich aus. Agenturen und Webdesigner können sich weniger abheben und im Markt platzieren.
    • Rückwärtskompatibilität und Updatesicherheit verhindern technischen Fortschritt und Spass am Code.

    Dass sich Joomla nicht in diese Richtung bewegt finde ich sehr positiv und ist definitiv der richtige Weg für ein Open Source Projekt. Das System muss (vor allem) den Entwicklern und Personen gefallen, die mit Dienstleistungen rund um Joomla Geld verdienen. Denn das sind jene die Zeit investieren und was zum Projekt beitragen können.

    Das einzige Problem sehe ich darin, dass die offizielle Joomla Kommunikation und die einfache Installierbarkeit etwas anderes impliziert...


    • Die kriminellen Elemente kommen nicht mehr persönlich vorbei - sie schicken mittlerweile alle Bots, die die Webseiten nach Einfallstoren absuchen. Und Joomla ist nicht klein genug, als das es von den Hackern übersehen wird. Aber immerhin das funktioniert doch recht gut, dass alle naselang Sicherheitspatchs erscheinen. ;)
    • Vor noch sehr wenigen Jahren waren auf der Extensions-Site Erweiterungen im fünfstelligen Bereich vertreten. Jetzt ist die Zahl auf 5.924 heruntergerutscht, was weniger als 50% ist. Der Grund dafür sind u.a. Änderungen der Versionspolitik, häufig sich ändernde "platformes" und zunehmende Unattraktivität des Systems. Denn einige der großen Publisher haben auch durchaus ein Interesse daran, mit Erweiterungen Geld zu verdienen. So wie Agenturen oder Webentwickler. Ja weniger Marktpräsenz, je weniger "Geldverdiener", je weniger Erweiterungen und auch weniger Professionalität - sowohl was die Qualität von Templates, als auch Erweiterungen aller Art, als auch "betreuter" Websites anbelangt. Die Katze beißt sich hier. Es bleiben natürlich ein paar Spezialisten in allen Bereichen übrig, die auch gutes Geld weiter mit Joomla und "Drumherum" verdienen können, aber irgendwann ist alles so klein, dass damit auch dieses Forum überflüssig wird. Die momentane Entwicklung geht eindeutig einen barrierefreien Weg und damit einer Spezialisierung entgegen. Am Ende, so sieht es derzeit aus, bleiben die Behörden übrig, die verpflichtet sind, barrierefreie Seiten per Gesetz zu erstellen. Die Aufträge dafür werden durch Ausschreibungen vergeben und denen kann ein Einzelkämpfer im Endeffekt nicht mehr teilnehmen. Wenn diese Spezialisierung aber tatsächlich erfolgt, ist Joomla weitgehendst Tod.

      Denn "Massenmarkt" gänzlich zu ignorieren, macht das System nicht attraktiver!
    • Baukästen haben eine gänzlich andere Ausrichtung und Funktionsweise. Gehören seit jeher zum großen Markt der CMS und haben ein ganz anderes Zielpublikum als "unser" CMS Joomla! Das lässt sich nur schwer vergleichen und ist nichts, was sich mal eben so ohne weiteres umsetzen ließe. Davon ab aber, gibt es doch schon seit geraumer Zeit und im zunehmenden Maße Page Builder für Joomla, die letztlich einen Schritt in diese Richtung gehen ;)
    • Das mit den "Webseiten sehen alle gleich aus" verstehe ich nicht im Ansatz? CSS3 und HTML5 bieten genug Raum für Fantasie und Möglichkeiten. Das hat doch nichts damit zu tun, wie viele Menschen Joomla benutzen!

      Und nie vergessen: Joomla war ja mal massentauglich!
    • Um Rückwärtskompatibilität geht es hier doch gar nicht. Es geht um immer wieder gleiche Bugs und Ignoranz der Entwickler an die Endverbraucher. Und das seit vielen vielen Jahren!


    Die blaue Linie ist Joomla, die rote WP:


    Wir haben die Massen in der 1.5 und dann vor allem mit dem Sprung zur 2.5 verloren (Januar 2011 kam die Zwischenversion 1.6 heraus)

    Ebenfalls in dieser Zeit änderte sich die Versionspolitik (mitten in der 2.5).


    Das ist derzeit aktuell:

    Grün ist der Marktanteil und grau zeigt an, auf wie vielen Webseiten das System benutzt wird





    Quelle: https://www.cminds.com/wordpre…la-cms-market-share-2021/

  • Das ist doch aber nur die halbe Wahrheit. Sie machen es JETZT unentgeltlich.. So lange ist das nun auch wieder nicht her, dass größere bis ziemlich große Firmen (beispielsweise eBay) Geld in das System gepumpt haben.

    Wer das behauptet, sollte es belegen können.

    Das ist derzeit aktuell:

    Grün ist der Marktanteil und grau zeigt an, auf wie vielen Webseiten das System benutzt wird

    Sehr interessant an dem Chart finde ich, dass die beiden vor Joomla keine reinen CMS sind und Platz 2 sogar nur ein Shopsystem ist.
    Und bei Platz 1 ist es fraglich wie viele davon nur als reines Blogsystem (blog.wordpress.com) genutz werden.

    Auch bei allen Nachfolgenden, kann man nur einen Kandidaten wirklich als reines CMS betrachten.


    Aus dem Blickwinkel betrachtet finde ich das Chart positiv für Joomla.