Migration 3.10.12 auf 4.4.13

  • Joomla Version
    3.10.12
    PHP Version
    PHP 7.4.x
    Hoster
    hoststar.ch
    Link (URL) zur Seite mit dem Problem
    schuppengaudi.ch

    Hey Leute

    Ich möchte diese in die Jahre gekommene Webseite als Auftragsarbeit auf die aktuelle Joomla Version bringen. Erstmal auf eine 4er Version. Ich möchte vorauschicken, dass ich im Webdesign noch ziemlich am Anfang stehe.

    Bei der Menge an Positionen im Pre-Update Check wusste ich keine bessere Möglichkeit, als Screenshots zu machen (siehe unten).

    Die Webseite neu aufzusetzen wäre vielleicht die einfachste und gleichzeitig die zeitraubendste Option.

    Ich würde sie lieber updaten, dabei habe ich bereits 2 Stolpersteine identifiziert: Für Joomlashine (JSN...) und das Template joomspirit_99 muss ich einen Ersatz finden. Wegen dem Template muss ich ohnehin die ganzen Seiten neu machen, oder? Oder was ist bei einem Update ohne das entsprechende Template zu erwarten?

    Auf alle anderen Plugins kann ich, glaube ich, getrost verzichten. Grade die verschiedenen Themes sind wohl kaum alle im Einsatz.

    Ich baue eine Testumgebung auf meinem Windows-Heimrechner (oder alternativ einem alten Laptop mit Linux), um mit dem Akeeba Backup die Webseite lokal laufen zu lassen. Dann kann ich alle respektive teilweise Plugins abschalten und das Upgrade versuchen.

    Bitte seht euch die Seite an und haut raus, was eure Meinung ist. Lohnt sich der Aufwand, oder gleich neu bauen?

    Gibt es Tools, die mir die Arbeit erleichtern? Speziell um die Testumgebung aufzubauen oder Plugins zu ersetzen. (XAMPP wäre toll, aber das hat Apache statt nginx)


    Gruss

    Tom


    Serverkonfiguration:

    Datenbanktypmysql
    Datenbankversion5.5.5-10.11.13-MariaDB-ubu2004
    PHP-Version7.4.33
    Webservernginx/1.26.3


    Ergebnisse Pre-Update Check:

  • Meine Meinung:

    Du hast 5 Beiträge mit mehr oder weniger Text
    und einige Fotogalerien (= 1 weitere Seite mit Menüeintrag "Kategorie-Blog")
    ------------------------
    Fazit:
    Bilder extern speichern, hübsch in getrennten Ordnern pro Anlass.
    Texte kopieren & irgendwo speichern (oder gleich neu schreiben)

    Abreißen & neu machen = komplett stressfrei / evtl. in eine Subdomain, wohin du hinterher umleitest.

    Template: Geht auch mit Cassiopaia oder einem beliebigen anderen Template.

    Ansonsten brauchst du maximal ein Plugin für die Fotogalerien, das die Bilder jeweils automatisch aus dem jeweiligen Ordner einliest - gibt's wie Sand am Meer.
    Alles andere sind normale Beiträge.

    Frohes Schaffen!

    Ute

  • Es sieht so aus, als hättest du alles mögliche installiert ohne es wirklich zu verwenden. Entweder um zu testen oder weil es Teil des Templates war.

    Ich sehe es wie uteS, Joomla 5 frisch installieren, Inhalte neu anlegen. Schauen ob Cassiopeia passt (es gibt zahlreiche Artikel über Anpassungen des Templates) oder ein einfaches fertiges Template suchen (bin keine Freundin von Frameworks und für so eine kleine Seite, wahrscheinlich Overkill).

    Wenn du einen Dienstleister brauchst, kannst du oben rechts im Dientsleisterverzechnis suchen.

  • Ich sehe das genauso wie uteS und drmenzelit . Mach die Seite einfach neu. Trotzdem noch ein paar Tipps:

    • Ich würde die neue Website nicht lokal, sondern in einer Subdomain bei Deinem Hoster aufbauen; da hast Du dann gleich die richtige Umgebung.
      Wenn Du fertig bist, kannst Du die neue Domain einfach auf das neue Verzeichnis umleiten.
    • Für die Fotogalerien würde ich mir an Deiner Stelle (meinen Favoriten) sigplus anschauen.
    • Cassiopeia ist ein mächtiges Template, das sehr guten Code erzeugt, hat aber wenig Einstellmöglichkeiten. Wenn Du Dich mit CSS ein wenig auskennst, kannst Du es (auch mit vielen guten Webseiten) aber wunderbar anpassen. Ansonsten findest Du unter templatejoomla.com zahllose (auch kostenlose) Templates.
    • Auch ich würde vom Einsatz eines Pagebuilders für eine solche Website abraten.

    Freundliche Grüße aus Wächtersbach, Rolf Dautrich

  • Danke euch allen für die Meldungen.

    Ich denke, es wurde in der Vergangenheit alles Mögliche installiert, weil es Teil des Templates war.

    Jetzt muss ich für die Offerte abschätzen, wie lange ich etwa für alles brauche.

    Die Seite in einer Subdomain neu zu machen, scheint wirklich das Einfachste zu sein.

    Wink am Rande: Weg von Hoststar.

    Ich kenne Hoststar nicht. Bitte schreibe mir gerne eine PN, weshalb weg von dem. Ich konnte dir leider keine PM schreiben.

  • Leider keine PM, du hast die notwendigen Berechtigungen (noch) nicht. Item:

    Ein Hoster, bei dem du selbst den Umzug auf einen neueren Server anstossen musst (wegen kein PHP 7) und dann stellst du nach der Migration fest, dass alle Postfächer fehlen?

    Ein Hoster, der grossmaulig ankündigt, man migriere auf MySQL 8, und dann wartest du fast ein Jahr bis dein Account migriert wird?

    Nicht wirklich.

  • Ok verstehe, ein gutes Beispiel von viel versprechen und wenig halten.:thumbdown:


    Apropos, Berechtigungen für PM, etc. Wer weiss, wie lange die Probezeit hier ist? Hab leider keine Info dazu gefunden.

    Zurück zur Migration:

    1. Welche Hoster könnt ihr empfehlen? Gerade für uns als neue Web-Agentur ohne eigene Infrastruktur soll die benötigte Leistung (Webspaces, Server, etc.) flexibel mitwachsen.
    2. Joomla 6 kommt im September, gleichzeitig bekommt Joomla 4 nur noch Sicherheitsupdates.
      Bedeutet für die neue Webseite: Joomla 5 oder gleich 6 nehmen? Wegen allfälliger Kinderkrankheiten tendiere ich zu J5. Was meint ihr?
  • Zur Frage nach der Joomla-Version: Da ich nicht glaube, dass Du für die Neuerstellung der Website bis Ende Oktober brauchen wirst (;)), solltest Du J5 nehmen. J6 ist noch im Alpha-Stadium und für produktive Sites solltest Du nur offizielle Releases nehmen. Außerdem wird das Update von J5 auf J6 erwartbar keine Probleme ergeben.

    Was Du aber schon berücksichtigen kannst:

    • Du solltest nicht unter die empfohlenen Software-Versionen für J5 gehen.
    • Und bei der Auswahl des Templates aufpassen, dass es (mindestens) J5 nativ unterstützt, also auch bei abgeschaltetem Kompatibilitäts-Plugin in J5 funktioniert; auf der sicheren Seite bist Du mit Cassiopeia.

    Freundliche Grüße aus Wächtersbach, Rolf Dautrich

  • Zu 1.:
    Die Gretchenfrage ;) . Zunächst solltest du dir mal das Prinzip überlegen nach dem du vorgehen möchtest: Wer soll der Vertragspartner deiner Kunden beim Thema Hosting sein? Du oder ein Hostinganbieter? Wer soll dran verdienen?
    Ich habe das vor 20 Jahren nicht ganz überblickt und hoste eine handvoll Kunden selber, der Rest ist quer verteilt auf alle möglichen und unmöglichen Hoster. So ein Wildwuchs ist eigentlich die schlechteste Lösung - so würde ich es nicht nochmal machen. Entweder alle Kunden extern hosten oder von Anfang an auf ein Agentur- oder Resellerhosting setzen. Es gibt mittlerweile einige Hoster die den Geschäftsvorfall der "Webdesigner" verstanden haben und entsprechende Lösungen anbieten. Als Vorreiter in diesem Agenturhosting ist sicher Mittwald zu nennen, aber auch andere wie allinkl etc. bieten Lösungen an. Schau dir ggf. die verschiedenen Geschäftsmodelle an und entscheide dich dann für eins. Ein Problem bei den Hostern ist, dass Empfehlungen manchmal schlecht altern - d.h. irgendein Hoster ist toll, der Laden wir verkauft, und entwickelt sich dann zum Problem.

    Zu 2.: Wahrscheinlich musst du erstmal 5 nehmen, weil nicht alle Erweiterungen die du evtl. brauchst auch sofort mit Veröffentlichung der 6 zur Verfügung stehen. Das ist aber nicht so wild - die Upgradeprozesse wurden immer besser. Von 4 auf 5 geht das relativ problemlos. Hilfreich ist es übrigens auch, wenn man sich einmal ein Grundsystem zusammenstellt mit dem man arbeitet und damit eine möglichst gleiche Infrastruktur für jedes Projekt hat. D.h. man nimmt nicht für jedes Projekt verschiedenste neue Erweiterungen sondern stellt sich halt einmal einen Werkzeugkoffer zusammen mit den man alles an Standard-Funktionalität abdeckt und setzt dann wirklich nur für ganz spezielle Zwecke mal zusätzliche Erweiterungen ein. Das lernt man spätestens beim nächsten großen Update zu schätzen.


    Zur Eingangsfrage: Neu machen, das dauert nur unwesentlich länger und du hast wieder ein frisches System unter der Haube.

  • Es gibt mittlerweile einige Hoster die den Geschäftsvorfall der "Webdesigner" verstanden haben und entsprechende Lösungen anbieten.

    Ich würde eher den Support und die Erreichbarkeit bei Problemen in den Vordergrund stellen. Inklusive das entsprechende Hintergrundwissen für, in diesem Fall, Joomla.

    Viele Hoster bieten das gar nicht an. Oder ändern irgendwas, wo man dann als Kunde wieder Probleme hat:

    kato
    23. Juli 2025 um 11:23

    Nur als Beispiel.

    Muss aber jeder selbst entscheiden.

    Gab hier mal was dazu:

    Elwood
    14. Juli 2025 um 16:29

    Nur am Rande.

  • Ich wusste nicht, dass die Schweiz Probleme mit deutschen Hostern hat.

    Natürlich nicht!

    Wenn man aber in der Schweiz wohnt oder ein Unternehmen dort betreibt, ist es in vielerlei Hinsicht einfacher, praktischer und sicherer, einen Hosting-Anbieter mit Standort in der Schweiz zu wählen. Hier sind die konkreten Gründe bezogen auf die Schweiz:

    1. Schweizer Datenschutzgesetze

    Die Schweiz hat eines der strengsten Datenschutzgesetze der Welt (DSG), das mit der EU-DSGVO vergleichbar ist – aber noch unabhängiger und souveräner geregelt.
    Deine Daten verlassen nicht das Land, was besonders bei sensiblen Informationen (Kundendaten, Gesundheitsdaten etc.) wichtig ist.
    Du vermeidest Risiken, die durch Datenübertragung in Drittstaaten entstehen – etwa Zugriff durch ausländische Behörden.

    2. Schnellere Verbindung & bessere Performance

    Daten werden innerhalb der Schweiz übertragen: geringere Latenz, schnellere Ladezeiten und stabilere Verbindungen, besonders für Besucher aus der Schweiz.
    Ideal für Webshops, Intranets, Streaming-Plattformen etc., die lokale Zielgruppen bedienen.

    3. Support in deiner Sprache und Zeitzone

    Du erhältst Support auf Deutsch oder Französisch, verständlich und ohne Sprachbarrieren.
    Oft auch persönlicherer Service – viele Schweizer Hoster sind mittelständisch oder lokal verwurzelt.

    4. Rechtssicherheit und Abrechnung

    Verträge und AGBs nach Schweizer Recht – keine Unsicherheiten mit fremden Jurisdiktionen.
    Rechnungen in CHF, kein Währungsrisiko oder Umrechnungskosten.
    Steuerlich einfacher: Lokale Rechnungen sind direkt in der Buchhaltung verwertbar.

    5. Vertrauen & Sicherheit

    Schweizer Rechenzentren gelten als besonders sicher, teilweise sogar ISO-zertifiziert oder in ehemaligen Bunkern.
    Hohe Verfügbarkeit, zuverlässige Notstromversorgung und ausgeklügelte Brandschutzsysteme sind Standard.
    In Krisenzeiten ist lokales Hosting stabiler und unabhängiger.

    6. Einhaltung branchenspezifischer Vorgaben

    Für Branchen wie Gesundheitswesen, Finanzen, Behörden oder Schulen ist es oft Pflicht oder empfohlen, dass Daten in der Schweiz gespeichert werden.

    Fazit für die Schweiz:

    Ein Hosting in der Schweiz ist nicht nur einfacher und praktischer, sondern auch ein echter Sicherheitsvorteil – rechtlich, technisch und organisatorisch.

  • Ich danke wiederum allen für die Antworten (hey, ich kann jetzt auch Daumen hoch platzierenbeer). Also es wird definitiv Joomla 5 mit Cassiopeia und ev. sigplus für die Gallerien. Auf jeden Fall ein schlankes Setup, das irgendwann gut auf J6 aktualisierbar ist. Hab nämlich Anfang der Woche stundenlang in der lokalen Test-Umgebung versucht die .php-Files für den Admin-Login manuell und mit KI-Hilfe zu korrigieren, damit sie unter J4 laufen. Hat nichts gebracht, ausser besseres Verständnis für Joomla und PHP.

    Ich möchte am Hosting verdienen, aber selber zu hosten, will ich mir nicht antun. Diese Agentur- resp. Reseller-Modelle sind interessant. Ich muss mich hierzu aber noch beraten lassen. Deswegen fragte ich nach einem bewährten Hoster, wo ich alle künftigen Kunden platzieren kann, unabhängig der Auftragsgrösse (nur Webspace/Virtual Server/eigenständiger Server, etc.). Der Support steht für mich als Newbie weit vorne (gn.de oder mittwald?).

    Ich weiss jetzt auch nicht, wo ein ganz grundsätzliches Problem mit deutschen Hostern liegen soll. Grundsätzlich schaue ich in allen deutschsprachigen Ländern nach einem Hoster. Für mich ist es daher kein Problem, auch einen deutschen Hoster zu verwenden.
    Im Gegenteil, das kann ein Preisvorteil sein. Klar, sind die Gesetze nicht identisch, bei den meisten Projekten sollte das aber kein Problem sein.

    Hoststar hat der Kunde, nicht ich, weil er den Webspace über einen IT-Dienstleister "im Dorf" gebucht hat, dieser wiederum hat Hoststar als Hosting-Dienstleister. Solange es keine Probleme irgendwelcher Art beim Aufsetzen der neuen Webseite gibt, beabsichtige ich, die Webseite dort zu lassen. Hauptsächlich weil mein Kunde nur 120.- pro Jahr bezahlt.
    Die Webseite baue ich wieder mit Joomla, weil es für den Kunden wenig Umstellung in der Bedienung bedeutet. Alternativ denke ich für Aufträge ohne bereits bestehende Webseite an WordPress.

  • Ich weiss jetzt auch nicht, wo ein ganz grundsätzliches Problem mit deutschen Hostern liegen soll. Grundsätzlich schaue ich in allen deutschsprachigen Ländern nach einem Hoster. Für mich ist es daher kein Problem, auch einen deutschen Hoster zu verwenden.
    Im Gegenteil, das kann ein Preisvorteil sein. Klar, sind die Gesetze nicht identisch, bei den meisten Projekten sollte das aber kein Problem sein.

    Der Kunde, der auch Besitzer und verantwortlich für die Webseite ist, muss einfach einverstanden sein und zustimmen, dass seine Daten auf einem Server im Ausland liegen.