com_redirect vs ReDJ

  • Servus,


    ich habe bisher immer ReDJ als Redirect-PlugIn verwendet. Nun versuche ich, mit möglichst wenig zusätzlichen PlugIns auszukommen und verwende com_redirect. Bei com_redirect sehe ich den Vorteil, dass Fehlermeldungen schnell korrigierbar sind und nicht erst bei Google, Bing etc. landen.


    Vorteil von ReDJ war, nicht jeden einzelnen Fehler weiterleiten zu müssen sondern per Wildcards auflösen zu können. Diese möglichkeit habe ich in com_redirect nicht gefunden.


    Meine Frage: Wie geht ihr mit Redirects um, welche Lösungen habt ihr?


    Servus
    Franz

    • Hilfreich

    .htaccess hat den Vorteil, dass es unterm Strich performanter ist, da Redirect stattfindet, bevor Joomla überhaupt ins Spiel kommt.
    Und eben Wildcards auch möglich sind. Und egal, ob es nun 404-Seiten sind oder nicht.


    Trotzdem arbeite ich viel mit com_redirect und URLs sammeln. Einfach übersichtlicher, wenn man regelmäßig , zumindest die ersten Wochen, Monate reinschaut. Listet nur 404-Seiten. Und man sieht halt alle 404 und nicht nur Google wie in den WMT.


    Häufige Hacker-Versuche, habe ich in htaccess ausgelagert, damit die Redirect-Datenbank nicht so aufgeblasen wird.
    So in der Art am Bsp. /wp-content/, /wp-admin/ u.ä. Die werden in Dutzenden verschiedenen Varianten verwendet. Lohnt sich also.

    Code
    ...
    SetEnvIfNoCase Request_URI "\/wp-(content|admin|login|includes|images)\/" bad_bot
    ...
    <Limit GET POST HEAD>
    Order Allow,Deny
    Allow from all
    ...
    Deny from env=bad_bot
    </Limit>


    Diese Versuche bekommen ein "Not allowed" und werden deshalb gar nicht erst gesammelt.


    Früher habe ich denen Status Archiviert gegeben, damit ich wenigstens nicht täglich wieder sichten mus.


    Für nicht-404-Seiten halt RewriteRule und Redirect permanent in der htaccess. (Aufpassen mit der Reihenfolge, wenn man beide verwendet.)


    Auch eigenes Plugin, die 404 ausgeben für veraltete Link-Variationen, die man Google schwer abgewöhnen kann, ((wenn man sich nicht zum Arsch des Konzerns machen möchte, da die "Nutzererfahrung" in WMT gnadenlos schlecht ist)), und die ich dann in com_redirect umleiten kann, weil dort gesammelt wurden, vorher nicht. Und die man vorher gar nicht so zur Kenntnis genommen hätte, weil in einem Wust von Tausenden Logzeilen versteckt. So Plugins aber nur für Übergangszeiten zB nach Seitenumstellungen (Relaunch, Updates...), da ja auch wieder Performance kosten.


    Kurz: Ich verwende Kombination.

  • Servus Re:Later,


    Danke für deine Antwort, sie hilft, in welche Richtung ich weiterarbeiten kann; also .htaccess. com_redirect habe ich täglich mehrmals in Arbeit und damit 3mal mehr Datenbank-Einträge in 2 Wochen als mit ReDJ in 3 Jahren – da wusste ich nicht weiter, was ich davon halten soll.


    Servus

  • Leider nein. Als (ehemaliger) PERL-Programmierer habe ich intensiv Reguläre Ausdrücke (RegEx) gelernt, also Muster, "Wildcards" erstellen. Die grundlegenden mod_rewrite-Befehle (RewriteRules etc.) suche ich mir auch immer wieder per Suchmaschine bzw. direkt bei Apache.org in der Direktivenübersicht. Beste ist eine Testseite und Trial&Error ;-)

  • Servus,


    Meine Erkenntnisse: .htaccess habe ich gemeinsam mit ReDJ als Lösung.


    Grund für ReDJ: Die Möglichkeit, eine URL zu setzen, die jede unbekannte Abfrage (z. B. auf die Startseite) weiterleitet. ReDJ hatte ich ja in Verwendung, jetzt kenne ich mich besser aus und lasse zusätzlich auch Fehlermeldungen anzeigen (dafür habe ich Joomlas Redirect deaktiviert). Als nächstes werde ich die gesammelten Redirects durchforsten und mit RegEx auf möglichst wenige verringern.


    @Re:Later: Danke für den "BadBot"-Tipp, den habe ich in Verwendung.


    Servus