Beiträge von time4mambo

    Wie schon geschrieben: Man kann natürlich alles anzweifeln und sich selbst ständig in die eigene Tasche lügen. Joomla ist auf der letzten Geraden. Aktuell steht am Ende das AUS. Augen zu und den Untergang beäugen. Oder sich dagegen wehren.


    Die "Augen-Zu-Mentalität" hat sich aber offenbar bereits manifestiert.


    firstlady

    Das war vor deiner Zeit. Und es betraf die Core-Entwickler.
    Und auch wenn Tom so tut, als hätte er noch nie davon gehört, so war das kein Geheimnis. Recherche macht selber. Es ist doch unwichtig geworden. Joomla soll nicht leben - das ist die Kernaussage, die die allermeisten hier getroffen haben.



    War nett mit euch. Tschüß :)




    Axel

    vnv-urbex Du bist richtig informiert.

    Die Entwickler machen das unentgeltlich,

    Das ist doch aber nur die halbe Wahrheit. Sie machen es JETZT unentgeltlich. So lange ist das nun auch wieder nicht her, dass größere bis ziemlich große Firmen (beispielsweise eBay) Geld in das System gepumpt haben.


    • System wird interessant für Hacker (grosses Potential für Kriminelle)
    • Markt wird von schlecht programmierten Erweiterungen und Templates geflutet. Die Suche nach dem richtigen wird noch schwieriger.
    • System muss simpel gehalten werden. Dadurch entfallen Möglichkeiten zur Individualisierung des eigenen Systems.
    • Massenmarkt verlangt Drag'n'Drop Baukästen (Weg vom CMS hin zum Baukasten.)
    • Durch den Wegfall der Komplexität bleibt weniger Raum für Kreativität und Individualisierbarkeit. Webseiten sehen alle gleich aus. Agenturen und Webdesigner können sich weniger abheben und im Markt platzieren.
    • Rückwärtskompatibilität und Updatesicherheit verhindern technischen Fortschritt und Spass am Code.

    Dass sich Joomla nicht in diese Richtung bewegt finde ich sehr positiv und ist definitiv der richtige Weg für ein Open Source Projekt. Das System muss (vor allem) den Entwicklern und Personen gefallen, die mit Dienstleistungen rund um Joomla Geld verdienen. Denn das sind jene die Zeit investieren und was zum Projekt beitragen können.

    Das einzige Problem sehe ich darin, dass die offizielle Joomla Kommunikation und die einfache Installierbarkeit etwas anderes impliziert...


    • Die kriminellen Elemente kommen nicht mehr persönlich vorbei - sie schicken mittlerweile alle Bots, die die Webseiten nach Einfallstoren absuchen. Und Joomla ist nicht klein genug, als das es von den Hackern übersehen wird. Aber immerhin das funktioniert doch recht gut, dass alle naselang Sicherheitspatchs erscheinen. ;)
    • Vor noch sehr wenigen Jahren waren auf der Extensions-Site Erweiterungen im fünfstelligen Bereich vertreten. Jetzt ist die Zahl auf 5.924 heruntergerutscht, was weniger als 50% ist. Der Grund dafür sind u.a. Änderungen der Versionspolitik, häufig sich ändernde "platformes" und zunehmende Unattraktivität des Systems. Denn einige der großen Publisher haben auch durchaus ein Interesse daran, mit Erweiterungen Geld zu verdienen. So wie Agenturen oder Webentwickler. Ja weniger Marktpräsenz, je weniger "Geldverdiener", je weniger Erweiterungen und auch weniger Professionalität - sowohl was die Qualität von Templates, als auch Erweiterungen aller Art, als auch "betreuter" Websites anbelangt. Die Katze beißt sich hier. Es bleiben natürlich ein paar Spezialisten in allen Bereichen übrig, die auch gutes Geld weiter mit Joomla und "Drumherum" verdienen können, aber irgendwann ist alles so klein, dass damit auch dieses Forum überflüssig wird. Die momentane Entwicklung geht eindeutig einen barrierefreien Weg und damit einer Spezialisierung entgegen. Am Ende, so sieht es derzeit aus, bleiben die Behörden übrig, die verpflichtet sind, barrierefreie Seiten per Gesetz zu erstellen. Die Aufträge dafür werden durch Ausschreibungen vergeben und denen kann ein Einzelkämpfer im Endeffekt nicht mehr teilnehmen. Wenn diese Spezialisierung aber tatsächlich erfolgt, ist Joomla weitgehendst Tod.

      Denn "Massenmarkt" gänzlich zu ignorieren, macht das System nicht attraktiver!
    • Baukästen haben eine gänzlich andere Ausrichtung und Funktionsweise. Gehören seit jeher zum großen Markt der CMS und haben ein ganz anderes Zielpublikum als "unser" CMS Joomla! Das lässt sich nur schwer vergleichen und ist nichts, was sich mal eben so ohne weiteres umsetzen ließe. Davon ab aber, gibt es doch schon seit geraumer Zeit und im zunehmenden Maße Page Builder für Joomla, die letztlich einen Schritt in diese Richtung gehen ;)
    • Das mit den "Webseiten sehen alle gleich aus" verstehe ich nicht im Ansatz? CSS3 und HTML5 bieten genug Raum für Fantasie und Möglichkeiten. Das hat doch nichts damit zu tun, wie viele Menschen Joomla benutzen!

      Und nie vergessen: Joomla war ja mal massentauglich!
    • Um Rückwärtskompatibilität geht es hier doch gar nicht. Es geht um immer wieder gleiche Bugs und Ignoranz der Entwickler an die Endverbraucher. Und das seit vielen vielen Jahren!


    Die blaue Linie ist Joomla, die rote WP:


    Wir haben die Massen in der 1.5 und dann vor allem mit dem Sprung zur 2.5 verloren (Januar 2011 kam die Zwischenversion 1.6 heraus)

    Ebenfalls in dieser Zeit änderte sich die Versionspolitik (mitten in der 2.5).


    Das ist derzeit aktuell:

    Grün ist der Marktanteil und grau zeigt an, auf wie vielen Webseiten das System benutzt wird





    Quelle: https://www.cminds.com/wordpre…la-cms-market-share-2021/

    Gut, mein Vorschlag interessiert niemanden...


    Weiß nicht, warum jetzt so ein vehementer Vergleich mit WP gemacht werden muss?

    WP hat, völlig wurscht, wie es innen drin ausschaut, vieles besser und richtiger gemacht, als Joomla. Es gab mal eine Zeit, da sich Joomla und WP ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert haben um die Gunst des Marktes. Und man kann sehr gut erkennen, wann Joomla die Gunst verloren hat und wann WP uns die lange Nase gezeigt hat. DAS wäre einen Vergleich wert und nicht immer wieder die Betonung wie mies WP ist! (wohlgemerkt: in meinen Augen ist WP noch nicht einmal ein richtiges CMS!)


    Die, die immer wieder sagen, dass so ein Backup doch schnell gemacht ist, mögen sich eventuell mal vor Augen führen, dass die Profis unter uns, meist mehr als eine Website haben, die sie migrieren/updaten müssen. Und wenn dann zwei Tage später das Update zum Update kommt, denke ich jedes Mal, die Entwickler denken sich bestimmt, das man nichts anderes zu tun hat! Denn auch wenn das einzelne Update schnell gemacht ist, muss die Site überprüft werden. Vorher, ob das Backup sauber gemacht wurde (auch wenn es, wie in meinem Fall, per Cronjob jeden Tag erstellt wird) und hinterher, ob die Site noch läuft. Und das bei jeder einzelnen Seite, die wir betreuen. Weiß nicht, wie die Kollegen arbeiten, aber ich bekomme dafür eine Pauschale.


    Und uns Profis muss bewusst sein, dass die ganzen Einzelkämpfer, meist Privatmenschen, manchmal aber sicherlich auch mal der ein oder andere Kleinunternehmer oder Mittelständler, in den aller seltensten Fällen groß eine Ahnung von Webseiten und ihren Techniken haben. Die haben irgendwann sich mal eine Site mit Joomla gebaut. Warum auch immer sie sich für Joomla entschieden haben. Und die vertrauen nun einem Button, der ihnen sagt, dass es eine Version 4.x gibt.


    Nein, niemand muss sich mit der Technik einer Webseite oder eines Systems beschäftigen. Nein, niemand muss sich erst informieren, ob der Button, die Migration sauber machen kann oder eben nicht. Niemand muss überhaupt verstehen, dass es sich nicht um ein Update, sondern um eine Migration handelt. Denn Joomla ist nie und nimmer, zu keiner Zeit, ausschließlich für Agenturen und Webentwickler gedacht gewesen. Vielleicht kann man das bei Typo 3 voraussetzen, aber ein System, welches ursprünglich mal für den Massenmarkt konzipiert wurde, muss auch genau für diesen funktionieren!


    Und das tut Joomla bereits seit Jahren nicht mehr.


    Also hört doch endlich mal auf, euch selber ständig in die Tasche zu lügen, dass jemand, der Joomla benutzt, gefälligst vorher sich schlaumachen muss, ob alles sauber funktioniert!

    JA, du hast völlig Recht, Joomla muss für "den Markt" entwickelt werden - wir beide haben dabei aber völlig verschiedene Märkte im Auge und wenn du hier noch 10 andere fragst, wirst du noch 11 Meinungen hören.


    Die Kunst ist also, sich für den richtigen Markt zu entscheiden und genau abzuwägen, wo das Projekt genügend "Marktlücke" und Ressourcen sieht, um langfristig erfolgreich zu sein.

    Siehst Du, sind wir nach langer Diskussion doch endlich mal einer Meinung ;)

    Den Vorschlag von Farrell mit der Roadmap ist auch ein guter, wie ich finde!

    Du, David, schreibst, dass du einen Großteil der Entwickler kennst. Dann wäre doch ein weiterer eventuell guter Ansatz, wenn du mal mit den Jungs und Mädels redest. Ich komme auch gern mit, musst dann nur dolmetschen für mich :D

    Denn eins, da bin ich mir sicher: wenn das nicht geklärt wird mit dem Markt (ich selber habe übrigens aktuell gar keinen im Auge - außer tatsächlich den Massenmarkt - denn ich denke tatsächlich das Joomla dafür stark genug wäre, wenn sich in der Entwicklung was ändert!), dann ist das eine Schraube ohne Ende und bedeutet den langsamen (vermutlich), aber sicheren (vermutlichen) Tod von Joomla. Das kann morgen sein, das kann noch ein paar Jahre dauern, aber es wird nicht nach vorn gehen!


    Auch die Ideen mit dem Crowdfunding und dem "Supporter Club" sind Klasse!


    Dafür haben wir jetzt fünf Forumseiten benötigt, ich wurde zwischenzeitlich in die Bösenecke gestellt, David und ich haben sich wieder beruhigt - und am Ende sind ein paar tolle Ideen herausgekommen! Nur eins dürfen wir jetzt nicht machen: uns zurücklehnen - "Tolle Diskussion" denken und nichts mehr machen.


    Ich komme nicht an die Entwickler ran. Wüste zumindest nicht wie. Und wenn ich ihnen eine nette Mail mit Google Translator schreibe, dann wird die nicht ernsthaft was bewegen.


    Wie können wir also nun den entscheidenden Schritt weitergehen und die Entwickler mit in die Diskussion/Gespräch bringen?

    Wie löst du denn aus PM-Sicht die genannten Problematik?

    Du hast eine Software mit Qualtitätsprobleme, aber zu wenig Ressourcen im Testing. Du hast kein Budget um Leute einzustellen und keine Verfügungsgewalt, um Leute von der Entwicklung ins Testing zu "versetzen". Außerdem können deine Mitarbeiter so viel oder wenig Arbeiten wie sie gerade Lust haben.

    Wie sieht unter diesen Rahmenbedingungen deine Strategie aus?

    Wenn es denn schon so weit gekommen ist, dann liegen hier doch eindeutig Fehler in der Vergangenheit bereits vor, denn es war ja mal anders.

    Nun kannst du dich hinstellen und schimpfen, wie ein Rohrspatz oder draus lernen und Fehler aus der Vergangenheit vermeiden.


    Das Migrationsproblem - das ist ja nun zur Genüge hier erwähnt und auch nachgewiesen worden, besonders durch unsere Hoster - hat stets für Benutzerabgang gesorgt. Nun hat ein Anwender weniger erst einmal nichts mit Entwicklerabgängen zu tun. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Denn, wenn mehr weggehen, wird ein CMS für potenzielle oder vorhandene Geldgeber uninteressant. Wenn dann weiter am Markt und am Geldgeber vorbei produziert wird, dann kommt es zwangsweise zu dem, wo wir jetzt sind: das Joomla die Entwickler ausgehen.


    Nun weiß ich nicht, wer festgelegt hat, dass am 17.08.2021 die Version 4.0 als Stable erscheinen muss. Entweder hatten die Jungs einfach keine Lust mehr und Joomla ist bereits Tod - wir wissen es bloß noch nicht oder es sind bereits bei der terminlichen Festlegung Fehler gelaufen. Denn es gab keine Eile. Ein System ohne Geldgeber, aber mit Problemen, die eindeutig erkennbar gewesen wären, hätte man mal etwas besser geschaut und vor allem als Entwickler auch selber getestet, hätte jedem klar machen müssen, dass der Termin zu früh ist.


    Es gab keinen Grund und auch keine Eile jetzt schon auf den Markt zu kommen.


    David, wenn du immer wieder sagst, die Entwickler laufen weg und gleichzeitig dich hinstellst und kritiklos alles annimmst, was mit Joomla passiert, dann ändert sich nichts. Dann läuft es so weiter und die nächste Katastrophe steht vor der Tür. Und dann sind noch mehr Entwickler weg.


    Man kann sich als Entwickler aber auch mal hinsetzen und die Community fragen, was sie wirklich will - und dann für den Markt entwickeln. In aller Ruhe mit den Ressourcen, die noch da sind und am Ende etwas heraus bringen, wo die Community sich wirklich drauf freut und wirklich etwas mit anfangen kann!


    Es geht doch nicht gegen die Entwickler! Es geht um diese, aus meiner Sicht, katastrophalen Zustände, die immer wieder gleiche Fehler machen, immer noch an Entscheidungen festhält, die in der Vergangenheit bereits zu Fehlern und Abgängen führten und statt daraus zu lernen, immer wieder den gleichen Schmarrn zu machen.




    Lintzy

    Lang nicht mehr gesehen ;)

    ich arbeite sehr selten mit WP, habe aber gehört, das man sich derzeit noch aussuchen kann, ob man Gutenberg oder Tiny benutzt. Irre ich da oder muss man da Eiertänze machen?



    Axel

    Auch wenn ich mich mittlerweile sehr stark aus der Webseitenerstellung und somit Joomla zurückgezogen habe, so gehöre ich immer noch zu denen, die Joomla nach Außen teilweise publik machen. Aktuell im Zuge der Universität. Und es ist gar nicht so einfach Joomla dabei gut aussehen zu lassen, wenn einem sowas wie die aktuelle Stable vorgelegt wird. Und, mit Verlaub, dass müssen die Entwickler sich anziehen!

    Denn ich diskutiere hier vielleicht hart, werde aber Joomla versuchen gut aussehen zu lassen!


    Es ist einige Jahre her, aber ich habe Software entwickelt, war sogar teilweise Projektleiter, über mehrere B to B-Anwendungen, wo es um ein Auftragsvolumen von 1 Million Euro ging. So etwas hätten wir uns nie leisten können abzugeben! Es ist aber einfach, sich immer wieder auf "freiwillig", "unbezahlt", "Open Source" (was nach wie vor weder mit schlechter Software, noch mit kostenlos zu tun hat!) und ähnlichen Attributen sich schön zureden. Wer solch eine Software, wie die 4.0 Stable auf dem Markt bringt, wird ohnehin nicht mehr lange in den "Genuss" kommen, weiterzuentwickeln. Denn noch einmal: wenn keiner mehr da ist, der das benutzt - für welche Nische willst du denn dann programmieren?


    Hier fehlt eindeutig und ansatzweise Qualitätsmanagement!



    Axel

    Vielen Dank christine2 ! Den "secret hidden" hätte ich nie entdeckt. So ein kleiner unscheinbarer Button.....


    Habe das Video noch nicht ganz zu Ende angeschaut, aber wnen ich das richtig verstanden habe, kann man auch einen Workflow, bzw. eine Transition zurück bauen, um einen Beitrag abzulehnen. Muss ich mir aber mal in Details anschauen...

    Wenn es funktioniert, ist es tatsächlich eine feine Sache!



    Axel

    Natürlich hast du das Recht das „anzuprangern“ - aber:

    1. Macht wie so oft der Ton die Musik - und da find ich schon allein die Idee des “Anprangerns“ schwierig.

    Wo habe ich mich hier im Ton vergriffen, David? Ich habe sachlich und freundlich und bisweilen auch ein wenig humorvoll geschrieben. Und wo habe ich geschrieben, dass ich keine anderen Meinungen zulassen würde? Das ist doch Mumpitz. Jetzt passt dir offenbar ein einziges Wort nicht und jetzt beginnt der Shitstorm!


    Zitat

    Wir erinnern uns: alle Entwickler*innen sind Ehrenamtler, werden also bestenfalls durch Anerkennung und Dank “bezahlt”.

    Das mag jetzt so sein. Aber ich erinnere mich noch, während ich ein T-Shirt bekam, das andere dafür bezahlt worden sind, das sie auf dem Joomladay reden.

    Und es gab eine Zeit, wo Joomla-Entwickler u.a. von eBay bezahlt wurden.


    Zumindest das letzte ist nicht mehr vorhanden - die Gründe diskutieren wir hier. Oder zumindest einen Teil dieser Gründe.


    Zitat

    das Entwickler*innen mit einem mehr oder weniger Lautstarken „ach leckt mich doch, macht es halt besser“ aussteigen.

    Glaube mir, den Entwicklern ist das sch*** egal. Denn wäre dem nicht so, hätten wir nicht das Problem, welches wir jetzt haben. Das beispielsweise zu wenig Entwickler da sind oder auch zu wenig Tester. Es ist einfach niemand mehr da! Das ist die Tatsache. Das hat nichts damit zu tun, dass ich einen Thread eröffne, dass ich enttäuscht von J4 bin. Das ist nicht verantwortlich dafür, dass User abspringen!


    Re:Later fragt, wie der "Ruck" aussehen könnte. Der Anfang wäre, dass wir zu uns selber ehrlich sind und nicht so tun, als wäre alles noch toll, neu und "geht doch alles"! Es geht nicht mehr. Und wenn keine Kurve genommen wird, dann macht Joomla das nicht mehr lange. Denn irgendwann geht einer zu viel!


    Nochmal zur Erinnerung, denn anscheinend wird jetzt so getan, als wäre hier eine J4-Testversion unterwegs: Joomla 4 ist STABLE! Das ist kein 0815 Zeugs. Stable suggeriert, dass es funktioniert. Es gibt immer mal einen Bug. Darum geht es nicht. Aber im Großen und Ganzen darf das, was jetzt passiert, nicht passieren!



    Norbert.R

    Es ehrt dich, wenn du dir die viele Arbeit machst und deine Site einfach mal eben neu machst. Ich selber habe sechs Joomla-Webseiten plus ein paar Kundenseiten. Da kann ich nicht einfach mal eben so bei Neu beginnen ;)



    Und ja, ich werde tatsächlich wohl zwei Jahre warten. Oder zumindest ein paar Monate. In der Hoffnung, dass da draußen noch ein Entwickler eine Erweiterung zur sauberen Migration entwickelt. Hatten wir schließlich in der Vergangenheit glücklicherweise immer mal wieder zur Hand!

    ist so eine Benachrichtigung auch möglich, wenn der Beitrag im Backend erstellt wurde?

    Jemand, der sich im Backend einloggen kann, hat immer (fast immer) erweiterte Rechte, denn sonst kommt er gar nicht erst ins Backend hinein. Joomla geht davon aus, dass ein Backend-Benutzer auch Beiträge veröffentlichen wird können. Somit braucht's von dort keine Benachrichtigung an den Publisher.


    Die Workflows nun hingegen machen für mich derzeit keinen Sinn. Ich kann da nirgends eine Benutzergruppe angeben und auch nicht, was die können dürfen sollte und auch gar nicht, wie der Weg eines Beitrages sein sollte. Zumindest finde ich da nichts.


    Soweit ich das erkennen kann, wurde am Rechtesystem nichts geändert. Somit könnte dir dieses Tutorial zu einem Redaktionssystem vielleicht weiter helfen. Da bin ich auch auf einen sehr eingeschränkten Backend-User eingegangen:

    https://www.time4joomla.de/joo…iel-redaktionssystem.html



    Axel

    Spannender Thread hier.

    Ich bin ja auch noch nicht über das "Es konnte keine Download-URL gefunden werden" hinausgekommen. Und ich bin dann davon ausgegangen, dass der Server vermutlich überlastet ist oder sowas in der Art. Habs dann auch direkt, wie flotte, versucht zu installieren, was aber scheiterte.



    Ich hatte mir eine einzige Alpha mal angeschaut. Ist mindestens schon ein Jahr her. Damals dachte ich mir, dass es eigentlich so aussieht wie Joomla schon immer aussah mit neuer Menüführung und das was fehlt oder nicht funktioniert, sicherlich noch behoben wird. Aber so wirklich ausgiebig testen war irgendwie nicht mein Ding. Ich hatte da keine Lust zu. Ich teste nicht so gern Software. Und damals hatte ich auch nicht so die Zeit dafür.


    Bevor ich mir jetzt aber wieder solche Sprüche anhören muss, wie: "Was kannst du für Joomla tun" und "Hinterher wird immer gemeckert, aber vorher nichts getan", erlaube ich mir mal kurz in Erinnerung zu rufen, dass ich - wie die allermeisten hier in diesem Thread - schon mehr als genug Joomla gegeben haben!

    • Webmaster im Mamboportal.ch
    • Moderator im Joomlaportal.de
    • Über 25.000 Posts als Supporter allein im Joomlaportal
    • Autor einiger Joomlabücher
    • kostenloser Abdruck meines Seblod-Buches als Onlinebuch (das war wirklich ein Haufen Arbeit!)
    • Mittlerweile die älteste deutschsprachige Tutorialsite zu Joomla
    • Das einzige deutschsprachige Seblod-Forum
    • Ein paar Overrides
    • 2x Referent auf Joomladays, die schließlich auch alle aus eigener Tasche bezahlt wurden (Reise und Hotel) - (naja, ein T-Shirt gab's...)


    Ich muss nicht alles machen! Einige Sachen kann ich auch deutlich besser, als Software zu testen! Und dennoch habe ich das Recht etwas zu kritisieren und - auch hinterher - anzuprangern!

    Davon ab: wenn die Entwickler bei den anderen Migrationen mal zugehört hätten, hätten wir jetzt nicht die Probleme, die wir haben!



    Ein Nischenprojekt mit Joomla - stellt die Frage nach der Nische. Es ist nicht so, dass es nur WP, Typo3, Drupal und Joomla gäbe. Dazu gesellen sich sehr sehr viele weitere CMS und nicht wenige davon decken die ein oder andere Nische ab.

    Ich schreibe aktuell für eine Fernuni ein Lern-Manuskript ganz allgemein zum Thema "CMS". Zum einen habe ich bei meiner Recherche einige wirklich sehr spannende CMS gefunden und zum anderen Nischen, von denen ich noch gar nichts wusste oder sie gar nicht als Nische angesehen hatte. Ich wüsste auf Anhieb nicht, welche Nische Joomla ausfüllen könnte. Und selbst wenn sie das schaffen: es müsste eine Nische sein, wo es genügend Anwender für gibt. Denn sonst wird Joomla immer mehr ausgedünnt werden.


    Es gibt so viele Entwickler, die einfach nicht mehr da sind, die sich von Joomla abgewandt haben.

    Wenn hier nun festgestellt wird, das im Vorfeld zu wenige Joomla getestet haben, dann muss doch mal gefragt werden, warum das so ist und nicht die lapidaren Sätze, "gib was zurück" ins Feld geschmissen werden!

    Joomla ist seit Jahren auf dem absteigenden Satz. Bei jeder Migration wandern Menschen ab. Sowohl flotte als auch Schwarzkuenstler haben das aus Hostersicht deutlich ausgesagt. Mein Hoster (Joomlahosting) sagt das Gleiche aus. Da muss doch endlich mal ein Ruck hier durch die Community und die Entwickler gehen und gegengesteuert werden!


    Sorry Leute, aber mir ist das unbegreiflich, dass so etwas immer noch versucht wird schön zu reden!


    Wenn Joomla nicht endlich die Kurve bekommt, dann sind irgendwann keine Entwickler mehr da. Einerlei, ob man für eine Nische oder für die Masse produziert!

    Bei einem anderen Template und wo es nicht um die Icons ging, habe ich auch das Problem gehabt, dass die Schriften nicht geladen wurden. Das dann eventuell mal selber händisch einpflegen und mittels CSS einfügen. Die Icons kannst du auch per CSS-Angabe bei den Links selber eingeben, in dem du die zugehörige CSS-Klasse angibst. Wobei die Frage ist, ob du das nicht schon so gemacht hast?




    Die Klassen findest du hier heraus:

    https://fontawesome.com/v4.7/icons


    Code
    font-family: 'Font Awesome 5 Free';

    Bei mir heißt der Font aber anders, als bei dir. Das solltest du auch überprüfen.



    Axel

    Mit Joomla kann man ganz gut ein Blog erstellen, es ist alles eine Sache von Organisation: Kategorien, Tags und die richtigen Menüpunkte verwenden. Wenn man unbedingt eine Kommentarfunktion braucht, gibt es für Joomla sehr gute Erweiterungen.

    Erstellen ja, aber Bekanntmachen nicht. Da bietet WP einfach ganz andere Möglichkeiten zum "Publikmachen" als es Joomla kann und vermutlich auch nie können werden kann!

    Für reine Blogger ist WP immer die bessere Wahl. Nicht weil WP technisch besser ist, sondern weil es für die Publizierung bessere Möglichkeiten hat. Ein Blog hat eine andere Ausrichtung und andere Klientel als eine normalsterbliche Website - dort wiederum ist Joomla WP haushoch überlegen, da WP von hausaus kein SEO hat.



    Axel

    (Teil 2 - weil es mehr als 10.000 Zeichen waren....)


    Zitat von firstlady

    Es sind Teilnehmer aus mambo-Zeiten, die hier enttäuscht sind und jammern.

    Im ganzen Thread hier ist nicht ein einziger, der der alten Mambo-Zeit hinterhertrauert. Aber einige, die schreiben, dass sie seit damals schon dabei sind. ;)

    Ich trauere mitnichten den alten Zeiten hinterher. Mambo war cool! Aber auch weil es in der Art neu war und Dinge ermöglichte, die entweder damals sehr teuer oder schlicht nicht möglich waren, ermöglichte. Das erste massentaugliche CMS, das mehr konnte, als es versprach ;)

    Zumindest habe ich es so in Erinnerung.


    Es geht im Wesentlichen um die katastrophalen Migrationsbedingungen. Die haben meiner Erinnerung nach nur einmal wirklich beinahe perfekt funktioniert: und zwar von 2.5 auf 3.

    Allerdings auch nur, wenn man zeitig mitgesprungen ist, denn danach wurde es wieder schwieriger. Damals hatte ich bei meiner time4joomla-Site zu lange gewartet und dann jede Menge Zeit, Schweiß und Eiertänze investieren müssen.

    Es mag dem Jan egal sein, leider ist es sehr vielen egal, aber es wird immer wichtiger.


    Dem Jan sei gesagt, dass es "nur" ca. 11,7% sind, die das betrifft (stand 2009). Ob jeder davon einen Internetzugang hat, ist unbekannt. Inzwischen dürften es vermutlich ein paar mehr sein. Diese kleine Prozentzahl in konkreten Zahlen entspricht ca. 9,6 Millionen Menschen. Und das ist eine Zahl, die Sinn macht zu berücksichtigen. Und Christiane hat Recht, der blinde Kollege hatte damals kaum eine Chance im Joomla-Backend!


    Allerdings - und das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen - mein Vortrag damals war zu ... 1.6, 1.7 oder 2.5 - das weiß ich tatsächlich nicht mehr so genau. Es war aber der Joomladay 2011 in Hamburg. Bei den Zuhörern saß auch ein Joomla-Qualitätssicherungs-Entwickler, der sehr betroffen war und meinte, dass das sofort geändert werden muss!

    Dieses "sofort" dauerte nun 10 Jahre...


    Zitat von lui_brempt

    aber nichts ändern schon gar nicht in der Optik.

    Es geht nicht um die Optik - es geht um die Bedienbarkeit. Um die Usability.


    Zitat

    Jedem, der sich ein bisschen mit seinem System beschäftigt hat,


    Du beschäftigst dich damit. Ich auch, wenn auch vermutlich weniger als du. Aber der normalsterbliche Anwender vertraut einem System, das einem sagt, das es eine neue Version gibt. Warum sollte der sich jetzt erst damit beschäftigen? Die Entwickler jedoch müssen sich exakt mit dieser Frage beschäftigen!


    Zitat von Elfangor93

    Diesen würde ich raten einen EDVler zur Pflege ihrer Webseite zu beauftragen.

    Eine einzige konkrete Tatsache: einer meiner Kunden hatte 80% seines Umsatzes im chinesischen Markt. Seit Corona ist der fast komplett weggebrochen. Der hat mir ganz klar gesagt, dass ich so lange als möglich auf die Migration verzichten soll, da im Moment einfach kein Geld da ist. Und dieser eine Fall ist keine Ausnahme!



    christine2

    ich habe ab und an mal mitgelesen. Natürlich hatte ich immer mal Probleme mit Joomla und bin dann in erster Linie in diesem Forum fündig geworden und konnte die Probleme lösen. Aber das Interesse an der Supporterei ist einfach nicht mehr so hoch. Außerdem gibts ja immer noch das Seblod-Forum auf meinen Seiten. Wo übrigens die Resonanz auch sehr stark eingebrochen ist. Das deckt sich also mit flotte und @Schwarzkünstler Erfahrungen.

    Und dann haben sich meine Prioritäten verschoben. Ich bin halt mehr bei Microsoft und Office unterwegs und unterrichte VBA. Mit PHP habe ich seit Jahren nichts mehr gemacht. Ich vergesse allmählich sogar die CSS-Befehle. Immer häufiger, dass ich da nachschauen muss. :D


    So ganz am Rande: es ist mittlerweile auch unmöglich einen Verlag zu finden, der Lust hat ein Joomlabuch herauszubringen. Abgesehen von den zwei, die das in der Vergangenheit taten und an ihren Autoren festhalten (was ich gut finde).


    Zitat von Pest

    Und dann stellen wir uns hier ernsthaft hin und sagen: "Ist halt so, dafür gibt es tolle Hidden Secrets die ihr entdecken könnt".

    evilgrin - Danke, humorvoll sarkastisch auf den Punkt gebracht!

    Auf der anderen Seite gibt Joomla 3 schon ein paar Jährchen. Die meisten Probleme wurden schon gefühlte 1000x diskutiert und die Lösung immer und immer wieder erneut für jeden neuen oder auch älteren Joomla-User niedergeschrieben.


    Auch du gehörst zu den sehr geschätzten Kollegen*Innen hier, aber meinst du nicht auch, dass du gerade versuchst dir etwas schön zu reden?

    Jan hat völlig Recht: ich bin jetzt ca. vier Tage hier im Forum ein wenig unterwegs und was hier innert eines Tages an Fragen rein kommt, war früher im Joomlaforum binnen einer Stunde da. Egal wie alt und lange die Version auf dem Markt war!


    Zitat

    Bzgl. des Upgrades:

    Vielleicht müsste man noch deutlicher vor den "Gefahren" des Upgrades warnen und auf die Möglichkeit hinweisen, dass man Joomla 3.10 noch eine Weile ohne Probleme nutzen kann.

    Das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst oder?

    Eine verkackte Migration ist auf dem Markt. Wem willst du jetzt wie warnen?

    Die Joomla-Entwickler haben hier einfach ganz gewaltigen Mist gebaut, dem das System nachhaltig schädigen wird!



    Wenn ich jetzt Posts wie diese hier "sehr enttäuscht von Joomla 4" und ähnliche Kommentare in Facebook und Twitter lese, dann frage ich mich, warum ich so viel Zeit in das Projekt investiere...

    die Frage ist nicht, warum du soviel Zeit investierst, sondern warum die Entwickler seit Jahren die Augen schließen und am Anwender vorbei entwickeln?!


    Ich komme ursprünglich aus der professionellen Software-Entwicklung. Und keine Software kannst du längerfristig und gewinnbringend am Markt positionieren, die Endverbraucher-Wünsche und -Bedürfnisse ignoriert. Und dabei ist die Frage nach dem Zielpublikum und der Masse egal!


    Zitat

    weil ich es nutze und weiß, dass ich tolle Seiten für meine Kunden erstellen kann. Neue Projekte, die keine große Erweiterungen benötigen, werde ich gleich mit Joomla 4 machen. Für meine Bestandskunden werde ich mir einen Zeitplan zurecht legen, wir haben noch 2 Jahre Zeit um Erweiterungen und Templates anzupassen.


    Ja. Du kannst das. Denn du weißt, wo J4 tauglich ist und wo nicht. Ich selber, wie bereits geschrieben, bin nur noch am Rande in Joomla unterwegs, habe bereits erhebliche Probleme, weil ich schon lange diesen Überblick nicht mehr habe. Das bisschen updaten und ab und an mal etwas CSS braucht keinen großen Überblick. Davon ab werde ich allein aus Altersgründen meine paar wenigen Kunden demnächst abgeben. Bleiben also meine eigenen Projekte - und wenn da was schiefläuft.... Nächstes Jahr bekomme ich offiziell Rente. Vielleicht wird es generell Zeit abzutreten...


    Aber ich komme vom Thema ab. Tschuldigung. Ich werde alt und gerate manchmal ins Schwafeln...


    Du kannst das, weil du das System in- und auswendig kennst. Aber ein normal sterblicher Anwender weiß nicht, wann er was wie benutzen kann. Und der weiß eben auch nicht, dass man eventuell noch ein paar Monate warten sollte, bis J4 rund läuft und die allermeisten Erweiterungen upgedatet wurden.


    Und genau dort liegt das Problem!

    muss sich definitiv das Mindset ändern, nicht: "Was kann Joomla! für mich machen?" sondern "Was kann ich für Joomla! machen?".

    :?: Joomla ist ein CMS, welches für Anwender programmiert wurde, die sowas brauchen.

    Joomla ist kein Experimentierkasten für interessierte Entwickler und Supporter, die mal was ausprobieren möchten und bereit sind, ihre Zeit für die Weiterentwicklung zu investieren.

    All das wurde in den Alpha- und Beata-Releases gemacht. Jetzt haben wir eine Stable!

    Ich benutze Joomla, weil ich es für die Inhalte meiner Werbseiten brauche. Entweder kann Joomla was für mich tun oder ich muss das System wechseln!


    Ich finde das auch alles toll, was du schreibst. Und wenn das am Ende alles auch so funktioniert, wäre das wirklich super!

    Aber eine winzige Kleinigkeit: das mit dem Workflow habe ich zuvor gelesen und finde die Idee wirklich interessant, weil mit diesem Feature Joomla auch in direkter Konkurrenz zu Typo 3 gehen könnte. Jedoch: trotz intensiver Suche haben weder ich, noch das ct-Magazin diesen angekündigten Workflow gefunden. Vermutlich ein "secret hidden"...


    Vielleicht habe ich ihn einfach nur übersehen (im Zweifelsfall hat das Alter daran schuld), aber warum ist das nicht sauber erkennbar? Warum kann man das leicht übersehen? Oder ist es vielleicht auch einfach (noch) nicht integriert?


    Ich halte mich für einen erfahrenen Anwender in Joomla - und dennoch bin ich nicht in der Lage Joomla zu migrieren. Das hat nichts mit den Erweiterungen zu tun. Klar müssen die Entwickler dort erst nachkommen. Schließlich weiß man ja auch erst seit vier Tagen, dass es nun J4 gibt - oder ist es so, wie Jan schreibt: Das die ganzen Alphas und Betas sich ohnehin ständig änderten und nur was für wirklich eingefleischte "Mitentwickler" waren?


    Was man auch hätte machen können: eine fertige Stable den Entwicklern der Erweiterungen vor Release zur Verfügung stellen können. Insbesondere den großen Entwicklern!


    Ich kann nicht migrieren, aber es läuft ein frisch installiertes J4 auf einer Subdomain. Somit sind meine Voraussetzungen erfüllt.

    Zum Spaß habe ich den Community Builder mal installiert. Installieren ließ er sich, aber starten wollte er nicht. Das ist natürlich kein Problem von J4 oder zumindest nicht von deren Entwicklern - aber wenn ich schon solche Probleme habe, wie mag das dann erst bei Menschen sein, die einfach Lust auf ein cooles CMS haben? Wobei der CB noch höhere Systemanforderungen hat als J4...


    Ein Trugschluss, wenn "wir" uns hinstellen und mehr oder weniger verzweifelt die ganzen Vorteile von J4 aufzählen. Entscheidend ist wie die Masse darauf reagiert. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass davon ein großer Teil abspringt.


    siehe dazu auch die Beiträge von flotte und @Schwarzkünstler


    Und was die viel gepriesene Barrierefreiheit anbelangt: Ich weiß ungefähr, was da für ein Aufwand dahintersteckt, wenn man das wirklich alles nach WAI-ARIA anpasst. Und Christiane hat mir erzählt, dass es wohl nur einen Programmierer im Joomla-Entwicklerteam gab, der da wirklich Plan von hat - neben Christiane. Wenn das wirklich umgesetzt wurde, dann ist das eine wirklich großartige Sache!

    Dennoch: eine Kleinigkeit eigentlich - zur Barrierefreiheit (barrierearm) gehören auch zwingend Menü-Tastencodes. Ich habe vor einigen Jahren mal einen Override dazu gemacht. Der wird vermutlich nicht mehr funktionieren Aber ich weiß noch, dass sogar ich, mit meinen spärlichen PHP-Kenntnissen, das hinbekommen hatte. Somit stellt sich mir die Frage, wieso man in einem angeblich barrierefreien System sowas nicht drin hat? Denn damit ist es nicht mehr barrierefrei! Oder zumindest nur eingeschränkt!


    Zur Barrierefreiheit gehören auch:

    Nachvollziehbare Struktur: Die Nutzer sollten immer wissen, an welchem Punkt der Website sie sich befinden.

    Quelle: https://www.ionos.de/digitalgu…ng/barrierefreie-website/


    Da gäbe es noch eine ganze Reihe weiterer Punkte. Ich lasse es aber hier mal so stehen.


    Also mal wieder Pfusch! Und das, mit Verlaub, muss man den Entwicklern wirklich um die Ohren hauen!


    Entweder mache ich es barrierefrei oder eben nicht. Und das Backend ist nicht(!) barrierefrei.



    muss sich offen und ohne Groll mit der Frage auseinander setzen, ob Joomla das richtige System ist. Die Energie in die Beschäftigung mit dieser Frage ist vermutlich produktiver investiert, als in endlose, fruchtlose Diskussionen hier in diesem Forum.

    Im Grunde genommen mache ich das doch. Ich stelle die Frage, ob Joomla überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat. Ich setze mich also - wie von dir gefordert - mit dieser Frage auseinander. Das aber nicht alleiin in meinem stillen Kämmerlein. Tatsächlich auch ohne Groll. Enttäuschung ist ja nicht Wut. Und das sie nicht fruchtlos ist, zeigt doch auch die enorme Resonanz. Ich finde, hier sind schon jede Menge interessanter Aspekte angesprochen worden. Auch gerade in diesem Beitrag von dir zur Ausrichtung von Joomla!

    Richtig: sie werden dafür bezahlt.

    Das war schon einmal anders. Ich erinnere mich, das eBay mal zu den Bezahlern gehörte vor einigen Jahren.


    Wenn ich dich richtig verstehe, Sniper Sister, dann sagst du, dass du gern in Kauf nimmst, dass weitere Anwender abspringen, weil Joomla sich weiter in Richtung einer Nische spezialisiert. Oder verstehe ich das falsch?


    Da ich's gerade nochmal gelesen habe: Die Aussage, dass das nicht geht, ist schlicht und einfach falsch. Eine Kategorie "Joomla-Tutorials" anlegen, 3 Tags (2.5, 3, 4) anlegen, Beiträge zuweisen und last but not Least 3 Menüeinträge als Kategorieblog für die Kategorie anlegen, die sich dann nach Tag filtern lassen -> zack fertig.

    Das probiere ich gleich mal aus.... Danke für den Tipp! :)



    (Das Forum sagt, dass ich zu viel geschrieben habe...)

    Die Tabelle und Texte scheinen mir in Ordnung zu sein (Firefox aktuelle Version):





    Die fehlenden Icons hast du wie eingebunden? Ich vermute mit den Webfonts. Dann überprüfen, ob die noch da liegen, wo sie liegen müssten und alle vollzählig versammelt sind.



    Nur so am Rande: Zentrierter Text ist am Monitor grundsätzlich schwer zu lesen und kann auch unseriös wirken. Besser ist links ausgerichteter Flattertext.



    Axel

    3.x wird noch für zwei Jahre gepflegt - spätestens dann muss man umsteigen. Somit ist es keine ernsthafte freie Entscheidung für mich und andere. Ich habe mich nun mal um 2004 herum für Mambo entschieden und kämpfe mich seitdem durch diverse Updates und Migrationen.


    Meine Kunden interessieren sich nicht für solche Diskussionen, wie toll das jetzt alles ist und das man da durch muss. Meine Kunden sind genauso coronageschädigt, wie der Rest der Welt und haben kein Geld für umfangreiche Maßnahmen. Und nicht wenige Kunden von mir sind auch inzwischen von Joomla abgesprungen und machen ihre Seiten meist mit WordPress.

    WP macht ein paar Sachen einfach besser als Joomla. Obwohl unter der Haube WP deutlich weniger kann, sofern man nicht bloggen will. mMn.


    Ein Backend, das zwar barrierefrei ist - was ich wirklich gut finde! - aber ansonsten weder innovativ, noch übersichtlich ist und deutlich unaufgeräumter daher kommt, als das "altbackende" Backend von J3x, können dazu führen, dass weitere Menschen sich von Joomla verabschieden. Klar kann man sich selber weiterhin beweihräuchern, wie toll das alles ist. Tatsache ist, dass es - mal wieder - am Kunden vorbei entwickelt wurde.


    Wenn Bootstrap 5 zu solchen Problemen geführt hätte, möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn Bootstrap 6 auf den Markt kommt. Die nächste Migration steht also vor der Tür und die wird dann wieder mies....

    Kein gutes Omen!


    Heute wollte ich in J3.10 einen ordinären Link im Menü setzen. Eine URL. Joomla hat sich geweigert diesen Link anzunehmen und das Speichern verweigert. Sowas finde ich, ganz ehrlich, eine Unverschämtheit! Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich ernsthaft darüber nachgedacht WP zu installieren! Letztlich werde ich es nicht machen, weil schon zu viel Arbeit drin steckt. Und die URL hat dann zu einem ungeahnten Eiertanz geführt.


    Genauso wie die ach so hochgelobten Tags! Nein, die sind nicht ansatzweise ein Ersatz für Multikategorien. Es sollte möglich sein einen Beitrag in zwei Kategorieblogs zu veröffentlichen. Einen Blog für Tutorials zur J2.5 und den gleichen Beitrag, der immer noch gültig ist, im Blog zu J3x und vermutlich demnächst zu J4. Das geht nicht mit den Tags! Und auch das sind Gründe, weshalb ich seit Jahren schon darüber nachdenke mit meiner Tutorialsite zu WP umzuziehen. Oder auch sie ganz einzustellen. Aber als mittlerweile älteste deutschsprachige Tutorialsite zu Joomla fällt diese Entscheidung nicht so wirklich ins Gewicht...


    Technische Komponenten aktualisieren oder alles beim Alten lassen. Den Kuchen behalten oder essen. Man muss sich entscheiden, denn beides zusammen geht nunmal nicht.
    Die einzige Frage ist, wie progressiv man technische Aktualisierungen voran treibt. Joomla bewegt sich hier im CMS-Umfeld im "Mittelfeld", was ich durchaus charmant finde.

    Man muss nicht ein komplett neues Joomla aufsetzen, was mit dem alten nicht mehr zusammenläuft. Das geht in der Tat auch anders. WP macht uns das seit Jahren vor.


    Joomla soll nicht antreten, um den Markt von WP zu übernehmen. Es würde doch reichen, wenn man vielleicht ein paar wenige Prozente der User, die im Laufe der Zeit von Joomla zu WordPress gewechselt sind, zurückbekommen könnte...

    Mit dem, was Joomla aber da mal wieder gemacht hat, werden mehr von Joomla weggehen. So fürchte ich zumindest.

    Einige von euch leben davon und für die wird die Luft immer dünner. Ich selber bin mittlerweile fast ausschließlich im Schulungsbereich unterwegs. Seit Jahren werden die Joomlaschulungen weniger (im Businessbereich und bei Arbeitsamtsmaßnahmen). Mittlerweile sind es so wenige, dass es eine Schulung alle drei Jahre ist. Früher waren es mehrere pro Jahr. Und ich arbeite ausschließlich mit Bildungsanbietern zusammen. Der Markt für Joomla wird immer dünner. Ein sehr großer Fehler ist es mMn sich nun hinzustellen und was vom "Kuchen essen" zu erzählen. Wenn nicht endlich mal Kundenspezifisch entwickelt wird, dann dauert es nicht mehr lange, dass nur noch eine kleine verschworene Gemeinschaft Joomla nutzt, aber der Massenmarkt (egal welches Zielpublikums) einfach nicht mehr existiert. Und wenn das eintritt, wird es noch weniger Entwickler von und für Joomla geben. Dann wird Joomla verschwinden.


    Ich habe neulich das CMS-Garden Büchlein (oder wie genau das hieß) in den Händen gehalten. Ein Großteil der darin stehenden CMS gibt es nicht mehr oder sind mittlerweile so klein, dass sie kaum noch ernsthaft weiter entwickelt werden. Meiner Meinung nach ein Grund zukünftige Entwicklungen zu überdenken und vom hohen Ross des "ach, was haben wir schicke technische Sachen" herunterzukommen.


    Sei mir bitte nicht bös, wenn ich dich so anmache, Sniper Sister, ich schätze dich wirklich sehr, aber ich halte deinen Weg für falsch.



    Re:Later, du warst es nicht ;)

    Aber dein Einwand, dass hier im Forum was gegangen wäre für Nicht-Engländer, ist natürlich berechtigt und wo du es sagst, fällt mir auch vage ein, dass da mal was war, wo ich hingehen hätte können. Aber wie gesagt: bei einer Schulung alle drei Jahre und nur noch ganz wenige Kundenseiten, die unbedingt bei mir bleiben wollten, lohnt sich für mich der ganze Aufwand für Joomla nicht mehr. Und meine eigenen Seiten laufen seit Jahren mehr oder weniger sauber. Zwei neue Projekte kommen aber hinzu. Aber da kann ich mich dann wieder mal mit Seblod, meinem kleinen Liebling, austoben ;)

    Wenn du wirklich nur bloggen willst, dann gibt es nichts Besseres als WordPress und ist bei mir immer die allererste Wahl!

    Du kannst aus Joomla natürlich auch ein Blog-System machen, musst dann aber das ein oder andere installieren, was bei WordPress bereits von Anfang an dabei ist.

    Umgekehrt ist es genauso: Brauchst du ein Content Management System, dann würde ich niemals zu WordPress raten, denn WP ist kein CMS. Aber man kann WP entsprechend aufrüsten...


    Das solltest du in deinen Überlegungen mit einbeziehen...



    Axel