Zitat
Joomla ist ja dafür viel zu mächtig. ( Kanonen auf Spatzen schießen)
Das muss nicht immer der Fall sein. Wenn wir genauer darüber nachdenken, werden wir feststellen, dass gerade Joomla als CMS für Landingpages geeignet ist, zum Beispiel aus folgenden Gründen:
- Einfache Bearbeitung und Verwaltung in der Zukunft
- Einfache Inhaltsaktualisierungen für Kunden oder nicht-technische Benutzer
- Einfache Neugestaltung und Layoutänderungen
- Skalierbar und erweiterbar mit neuen Funktionen
- Integrierte Tools für SEO, Caching, Sicherheit und Benutzerverwaltung
- Unterstützt mehrsprachige Inhalte von Haus aus
- Reduziert die Abhängigkeit von Entwicklern für alltägliche Aktualisierungen
- Die Website kann von einer Seite zu einer vollständigen Webanwendung wachsen
Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn wir beispielsweise eine statische HTML-Seite mit Hilfe von KI erstellen lassen und der Kunde uns nach einiger Zeit um eine Änderung bittet und wir überhaupt keine Ahnung haben, wo, was und wie. So etwas zu erstellen, ist eine Zeitbombe für die Zukunft. Es kommt eine Anfrage zur Änderung einer Eigenschaft und dank CMS ist diese Anfrage sofort erledigt. Ja, KI kann auch bearbeiten und hinzufügen, aber wer es schon einmal ausprobiert hat, weiß, welche Folgen das hat – beim Bearbeiten ändert KI etwas, entfernt etwas, und man verbringt dann viel Zeit damit, Anweisungen zu schreiben wie: "Mach dies und das, aber fass das nicht an, lösche nichts anderes, wir wollen das Design nicht ändern, usw."
Wenn wir nicht über KI sprechen und unsere Aufmerksamkeit auf sehr einfache Systeme wie Flat CMS richten, kommt es meistens vor, dass der Kunde nach einiger Zeit mit Änderungswünschen kommt und selbst ein solches Flat CMS dann nicht weiterhelfen kann, da seine Struktur dafür nicht ausgelegt ist. Es ist also ähnlich wie bei statischem HTML: Plötzlich stellt man fest, dass die Lösung unzureichend ist.
Ich persönlich empfehle, immer vorauszudenken. Kunden haben meist keine umfassende Vorstellung und ändern oft ihre Meinung. Zum Beispiel in der Welt des E-Commerce. Wenn ein Kunde behauptet, dass er nur einen Katalog möchte und niemals Waren im Internet verkaufen wird, kann man zu 95 % sicher sein, dass er/sie nach einiger Zeit zurückkommen wird, um zu fragen, ob der Katalog nicht in einen Online-Shop umgewandelt werden kann. Das ist ganz typisch, mit der Zeit werden die Anforderungen immer höher. Deshalb empfehle ich, CMS nicht als Kanonen auf Spatzen zu betrachten.
Siehe:
Jan