Beiträge von SniperSister

    Ah auch einer mit nicht mehr zeitgemäßen Knebelverträgen (monatliche Wartungspauschale).

    Mit der Aussage tue ich mich schwer.

    Zum ordentlichen Betrieb gehört die fortlaufende Aktualisierung, die regelmäßige Datensicherung (am besten auf einen externen Speicher) und ein rudimentäres Monitoring. Wenn Kunden das selber machen, erzeugt das beim Kunden Kosten (Backupspace, Monitoring) und Aufwand (Aktualisierungen) - und insbesondere bei den Aktualisierungen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kunden sich schwer damit tun, das auch wirklich fortlaufend zu gewährleisten.

    Die Wartungspauschalen decken nun genau diese Leistungen ab und verlagern Kosten und Aufwände, die der Kunde selber hätte, gegen eine Pauschale zum Dienstleister. Ob der Kunde das möchte entscheidet er selber, ob er kündigt genauso, die Bezeichnung "Knebelvertrag", die eine Zwangslage impliziert, finde ich daher nicht gerechtfertigt.

    Wenn du dich nun dazu entscheidest, Teile dieser Leistung (z.B. Updates) kostenlos zu übernehmen, dann ist das ein Modell dass du natürlich machen kannst - es ist aber ein Modell, das bei wachsender Kundenanzahl dazu führt, dass du immer mehr Zeit mit einer unbezahlten Leistung verbringst. Es ist also, anders als das Modell der Wartungsverträge, nicht skalierbar.

    Welches Modell du verfolgst ist deine Sache, ich will dir da nicht reinreden. Worauf ich aber hinaus will: es gibt legitime Gründe für das Modell der Wartungspauschale und das abstempeln als Abzocke und Knebelvertrag finde ich nicht ok.

    Liebe Supporterinnen und Support,

    wir haben an diesem Wochenende mit einer bunt gemischten Gruppe aus Community-Mitgliedern die Ergebnisse der "wie gehts euch in der Community"-Umfrage ausgewertet, die vor einigen Wochen in verschiedenen Kanälen gepostet worden ist.

    Dabei hat sich ein Feedback aus der Umfrage herauskristallisiert: der Umgangston hier im Forum wird vielfach als unfreundlich, arrogant und wenig hilfreich empfunden. Eine Aussage war, dass ein Umfrageteilnehmer lieber stundenlang selber sucht, als im Forum um Rat zu bitten, weil die Person Angst vor den Antworten hatte.

    Wir wissen euer Engagement sehr zu schätzen: ihr investiert viele, viiiiiele Stunden eures Lebens um kostenlos anderen Nutzern zu helfen und tragt damit maßgeblich dazu bei, dass Joomla das System ist, das es heute ist! Dafür ein aufrichtiges DANKESCHÖN!

    Aber: ihr habt in dieser Rolle auch eine große Verantwortung! Ihr seid für Hilfesuchende "das Gesicht" des Systems, der persönliche Kontakt der das anonyme CMS menschlich macht. Und wenn dieser persönliche Kontakt für den Hilfesuchenden "unerfreulich" verläuft, dann fällt das auch unmittelbar auf das System insgesamt zurück und belastet nachhaltig den Ruf von Joomla.

    In der Umfrage wurden ein paar Verhaltensweisen genannt, die wir exemplarisch nennen möchten:

    • Von-Oben-Herab Antworten: die Hilfesuchenden wenden sich mit einem konkrete Hilfsgesuch an euch, sie wünschen sich Unterstützung. Arrogante, von oben herab verfasste Antworten ("oh je, beschäftige dich doch erstmal mit den Basics bevor du Fragen stellst") sind da super kontraproduktiv. Versteht mich dabei bitte nicht falsch: natürlich dürft ihr auf externe Dokumentation und Einstiegsmaterialien hinweisen, aber der Ton macht da die Musik. "Willkommen, deine Frage wird in der Dokumenation beantwortet, schau doch mal unter diesem Link in Abschnitt xyz" ist z.B. ein Verweis der das Problem löst, die Dokumentation bekannt macht und einen positiven Eindruck hinterlässt.
    • "Das hatten wir schon oft, benutz doch einfach die Suche": für euch als Supporter:innen ist die Funktion des Forums klar, ihr wisst dass es die Suche gibt, ihr wisst welche Begriffe ihr eingeben müsst. Hilfesuchende haben diese Fähigkeit und dieses Wissen aber nicht immer. Nehmt euch bitte die Zeit, den konkreten Thread zu verlinken, in der das jeweilige Problem schon gelöst wurde und verweist nicht generisch auf die Suchfunktion.
    • "Forenpolizei spielen": das Forum hat, zum Glück, ein zuverlässiges und aktives Moderatorenteam. Wir freuen uns über Hinweise über die Melden-Funktion, möchten euch aber bitten uns diese Aufgabe zu überlassen. Es hinterlässt bei Hilfesuchenden keinen guten Eindruck, wenn man als erste Antwort auf ein Hilfegesuch erstmal "du postest in der falschen Kategorie!!!!" um die Ohren gehauen bekommt
    • "Ich weiß es nicht, aber ich hab mal die KI / Google gefragt": bitte postet dann eine Antwort wenn diese Antwort auch einen nennenswerten inhaltlichen Mehrwert hat. KI-Antworten sind im Joomla Kontext oft nur sehr begrenzt sinnvoll und führen Hilfesuchende teils auf falsche Fährten
    • Posting um des Postings willen: wir beobachten immer mal wieder Posts, die keinen relevanten Mehrwert zum eigentlichen Problem beitragen, sondern die Nebendiskussionen bedienen oder inhaltlich irrelevant Details ("die PHP Version die du da gepostet hast gibt es noch garnicht") behandeln. Bitte spart euch das :)

    Bitte verhaltet euch hilfsbereit, freundlich und geduldig um der Welt ein gutes Bild von der Joomla Community zu geben. Und wenn ihr mal einen Tag habt, an dem ihr merkt dass euch das nicht gelingt (und glaubt mir, die haben wir alle) dann ist es auch ok, einfach mal nichts zu posten.

    Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass das Forum wieder zu dem freundlichen Gesicht von Joomla wird :)

    Liebe Grüße

    David

    Hey Traudel :)

    wenn ich es richtig verstehe dann geht es um eine Art "Verzeichniserweiterung", in der Seitenbenutzer sich mit einem Eintrag darstellen können, richtig? Da wäre die passende Kategorie im Extension Directory tatsächlich die hier: https://extensions.joomla.org/tags/directory/

    Die Erweiterungen dort unterstützen es in der Regel, dass ein angemeldeter Nutzer einen Eintrag im Verzeichnis erstellen kann um sich dann mit diesem Eintrag vorzustellen.

    LG

    David

    Joomla unterstützt von Haus aus keine Bedingungen für die Anzeige von einzelnen Menüeinträgen. Die einfachste, wenn auch nicht unbedingt schönste Variante wäre:

    1. ein neues Menü anlegen

    2. in diesem Menü genau den einen fraglichen Menüeintrag hinterlegen

    3. für das Menü ein Modul anlegen

    4. mithilfe des Advanced Module Managers (regularlabs) das Modul nur anzeigen lassen, wenn in der fraglichen Kategorie ein veröffentlichter Beitrag ist. Der Module Manager hat dafür keine vordefinierte Bedingung, du kannst dort aber PHP Code hinterlegen und anhand des Ergebnis des Codes das Modul ein- oder ausblenden. Den dafür notwendigen Code kann man sich dann z.B. auch sinnvolerl bei ChatGPT generieren lassen, weil die Zielsetzung klarer ist.

    Wir betrachten das mal systemtisch:

    Es gibt zwei grundverschiedene Arten, wie man eine Volltextsuche wie die von Joomla gestalten kann:

    1: Suche zur Laufzeit: du gibst einen Begriff ein und im Moment des Absendens werden die Inhalte nach dem fraglichen Textschnipsel durchsucht. Ist relativ simpel in der Implementierung, braucht keinen doppelten Speicherplatz weil man ja nur die Originalinhalte braucht. Ist aber dafür auch seeeehr langsam und bestimmte Funktionen wie Vertipper-Prüfung ("Meinten Sie...") oder Autocompletion sind damit nicht sinnvoll implementierbar.

    2. Suche mit einem Index: dabei werden die Inhalte in Einzelbegriffe zerlegt, Füllwörter und Wortvarianten werden raus genommen und es entsteht eine Art Liste, welches Wort sich in welchem Beitrag findet. Das ist wesentlicher schneller, bietet viel mehr Möglichkeiten, bedeutet aber halt auch zwangsläufig, dass man den Speicherplatz für die Wortliste (Beim Joomla-Suchindex: #__finder_terms) und die Zuordnung zur den Beiträgen (#__finder_terms_links) braucht.

    Du kannst über Anpassung der Einstellungen von com_finder die Indexierung beeinflussen und zum Beispiel einstellen, dass wirklich nur einzelne Wörter und keine Wortgruppen im Index abgelegt werden (Einstellung "Suche nach Phrasen" im Reiter Index). Das reduziert den Speicherbedarf, ist aber für die Ergebnisqualität nachteilig.

    Mit dieser Einführung im Hinterkopf lässt sich dann auch deine Frage beantworten: egal welche lokal installierte Lösung du verwendest, sie wird bei einem so großen Datenbestand entweder recht langsam sein (Laufzeitsuche) oder recht viel Speicher beanspruchen (Indexsuche).