Beiträge von O.D. Bavaria

    Zum Glück habe ich keinen Kunden, der so große Dateien hochlädt...aber unglaublich.
    Manchmal würde mich echt interessieren, was das Management dazu sagt, oder ist das denen völlig egal. DF wird ja nur noch von negativen Bewertungen überschüttet....

    Man muss unterscheiden zwischen normalem Hosting und Reseller-Hosting mit eigenem "Mietserver". Wir waren jetzt seit bestimmt 15 Jahren Reseller und waren eigentlich zu 90% zufrieden. Über normales Endkundenhosting kann ich gar nichts sagen, sehe aber die schlechten Bewertungen.

    Wir ziehen von DF weg, weil die ja offiziell das Reseller-Geschäft aufgegeben haben und nicht mehr anbieten. Für Bestandskunden würde man gerne weiter arbeiten, aber das ist natürlich Unsinn. Wer will schon noch paar Jahre nur als Altlast mitlaufen, ohne Innovationen etc.

    Weil, das Resellerangebot fanden wir sehr gut. Ein runde und fast perfekte Plattform für Webagenturen, um mit Hosting ohne große Spezialkenntnisse hundertprozentige Kontrolle über seine Projekte zu haben und daran zusätzlich zu verdienen. Sehr professionelle Lösungen wie eigenen Mail-Cluster oder Admin-Zugriffe auf Mail- und FTP-Konten.

    Das vermissen wir z.B. bei unserem neuen Hoster sehr. Wir sind echt mit Tränen in den Augen von DF weg gegangen. Hat alles super geklappt.

    Daher blieben wir Reseller wohl verschont auf die Umstellung auf c-panel, office-mail und anderen Dingen. Dafür gab es aber seit Jahren einen Stillstand in der DF-eigenen Software (RP2), was schon seit Jahren dann auch die Spekulationen nährte, dass DF in den Resellerbereich nicht mehr investieren will. Wir sind jetzt aber am Ende dann froh, dass wir grade mit den letzten Umzügen beschäftigt und damit bald fertig mit DF sind, weil man kann sich denken, wie das dann in Bälde mit den Resellern enden wird.

    Wenn man weiß, dass DF zuerst in Host-Europe und dann in den Riesen-US-Konzern Go-Daddy aufgegangen ist, dann weiß man, wohin der Weg führt. Vereinheitlichung auf eine effiziente Plattform und damit ein Massenhoster wie viele andere auch.

    Wir persönlich halten die DSGVO auch für weit übertrieben. Schon aus dem demokratischem Grundsatz heraus, dass wir das Ohr am Puls der Kunden und User haben und wissen, dass die meisten nicht groß davon begeistert sind.

    Keine Frage, Datenschutz in Maßen ist ok, aber wenn man über das Ziel hinaus schießt, dann wird die Sache kontraproduktiv. Man nehme die Sache mit den Cookie-Bannern, 99% der Leute sind nur genervt und klicken die Dinger ungesehen weg.

    Ja, Vereine oder kleine Firmen sind z.T. nur deshalb unsere Kunden geworden, weil sie Angst vor rechtlichen Folgen hatten und das ganz dann in die Hand von Profis legen wollten.

    Also bauen wir Websites, wo die DSGVO zu 100% umgesetzt ist und halten sie selbstständig auf dem Stand der rechtlichen Gegebenheiten. Das erfordert in der Tat viel Zeitaufwand, allein um aktuell in seinem Wissen zu bleiben.

    Das ganze verbindet sich dann mit den Vorschriften für Barrierefreiheit, das können oder wollen viele privat nicht mehr verantworten.

    Noch ein Beispiel für internationales Unverständnis:

    Google-Fonts: Wir nutzen Templates von Ja, die sitzen irgendwo in Australien, soweit man das überhaupt heraus bekommt. Die und eigentlich die überwiegende Welt hält es für eine geniale Innovation, dass man im Web nicht mehr auf die Standardschriften beschränkt ist, sondern gestalterisch frei ist und die Fonts technisch unkompliziert automatsch laden kann. Entsprechend implementierte JA die Fonts fest in ihren Templates, das konnte man erst gar nicht abstellen.

    Als wir denen erklärten, dass wir in Deutschland das nicht möchten, nicht dürfen und sie uns diese Funktion abschaltbar zur Verfügung stellen müssen, haben die erst gemeint, wir wollen sie auf den Arm nehmen. Warum wir so eine großartige Sache nicht haben wollen? Die lachen uns aus und halten uns für rückständig.

    Zu den Abmahnwellen: Die EU-Vorschriften gaben es den Nationen in die Hand, diese selber national auszugestalten. Die Österreicher z.B. haben das sehr vernünftig in der Form gemacht, dass die erste Abmahnung kostenfrei sein muss, so dass der Webseitenbetreiber Gelegenheit hat, den Mangel abzustellen. Erst wenn er nicht reagiert, kann er kostenpflichtig abgemahnt werden.

    Auf so eine gute Idee ist man hierzulande leider nicht gekommen...auch daran ließe sich also arbeiten, schon vom Gesetzgeber her. Ohne dass erst Gerichte angerufen und entscheiden müssen.

    Aber ich fürchte, dass unsere Politik so verkopft und weltfremd ist, dass da nichts gescheites rauskommen wird.

    Hallo,

    unsere Kunden empfinden das zu 99% als Überflüssig und viel zu bürokratisch. Es kamen in all der Zeit keinerlei Datenschutzanfragen von Endkunden. Es kostet sie nur Geld, viele haben professionelle Datenschützer engagiert, die supergenau alles auseinandernehmen.

    Wir verdienen damit Geld, uns soll es recht sein.

    Probleme hatten/haben wir mit Lizenzgebern aus dem fernen Ausland, weil die diese Problematik nicht kennen und das ganze am Anfang für einen schlechten Scherz gehalten hatten.

    Ich frage mich, wie ein Umzugsservice funktionieren soll bzw. welcher Hoster das für Reseller anbietet.
    Domain und Webseite ok, aber 150 Postfächer? Hier muss ja vorab mit jedem Kunden Kontakt aufgenommen werden usw.

    Ahja, gibt es eigentlich etwas Neues zu dem Uploadproblem?

    Also unser neuer Reseller-Hoster hat das angeboten. Wir haben den Service aber nicht gebraucht. Ich denke, der würde das via Teamviewer machen, das müssen die Kunden dann halt installieren, sondern sie es nicht schon haben. Ich weiß aber auch nicht, was das kosten würde.

    Naja, ich finde es schwierig: etwas, was man nicht beherrscht, dem Kunden anzubieten. Ich beispielsweise kann kein Webdesign und versuchs auch gar nicht erst. Wenn man Webdesigner keine Ahnung von Webhostingumgebungen hat, soll man halt die Finger davon lassen.

    Aber genau dafür sind solche Reseller wie DF da und bieten auch für nicht EDV-Spezialisten ein Paket, Software und Dienstleistung an, womit man Hosting verkaufen kann. DNS-Einstellungen nehmen i.d.R. ja die Kunden, bzw. deren EDV-Betreuer selber vor. Als Hoster stellt man den Endkunden ein Menü zur Verfügung, wo deren EDV selber alles mögliche einstellen kann.

    Das Problem entsteht also nur, wenn man seinen Anbieter wechselt.

    Aber dann gibt es dazu meistens die Dienstleistung, dass der neue Partner einen Umzugsservice anbietet oder man sich dieses Geld spart, wenn man es selber machen kann.

    Das ist doch ein reines Kompetenz-Thema - wenn man keine Ahnung hat, muss mans halt andere Leute managen lassen und gerät halt in auch in Abhängigkeiten, ist doch bei allem so.

    Mittlerweile sind wir beim Umziehen auf einen anderen Host angelangt. Ich weiß gar nicht, ob das Ron hilft.

    Aber wie gesagt, wir sind aus bestimmten Gründen von DF weg, es könnte auch für ihn eine Lösung sein.

    Zum Thema Kompetenz: Da stimme ich erstens zero zu, so einfach ist das eben nicht. Und zweitens, wenn man es nicht kann, was man von Webdesignern jetzt nicht unbedingt erwarten kann, dann erschwert das eben einen Umzug. Und sei es, wenn man es nicht kann, dass man jemand finden muss, der einem das macht. Und dann taucht die Frage auf, wer bezahlt die externe Leistung?

    Das liest sich alles nicht so toll und bestätigt eigentlich meine Sorgen. Viele steigen auf Office 365 um, das stimmt. Wir bieten das in der Firma auch selber an, also über einen eigenen Tenant direkt bei MS. Allerdings haben wir auch einige Kunden mit nur 1-2 kleinen Postfächern, wo es schwer wäre, das zu argumentieren. Wir haben bei DF ganz verschiedenen Kunden, von Privatpersonen, die wenig Ahnung haben, bis zu Firmen mit über 10 Postfächern und teilweise bis 8 GB pro Postfach.

    Wir haben einen zweiten Webspace (ISPConfig Oberfläche) bei einer lokalen Firma, wo ich derzeit Neukunden (gibt es eher selten) anlege. Allerdings läuft der auch über einen bekannten deutschen Hoster und ich müsste diesen wohl erweitern lassen, da derzeit von den 100 GB Mailspace bei DF ca. 90 GB belegt sind.
    Dorthin könnte ich Kunden hinziehen, aber das Problem ist, wenn ich das anfange, muss ich alle umziehen. Und ich kann Domains nicht selber transferieren, sondern muss das immer über die andere Firma machen, das ist auch ungut in diesem Fall. Und man weiß nicht, was andere Hostingfirmen machen. Ich merke, dass immer mehr Firmen von anderen gekauft werden.

    O.D. Bavaria kannst du mir ev. per PN schreiben, wohin ihr gewechselt seid bzw. was das Umzugsservice genau ist?

    Ja klar, bei kleinen Firmen kann office 365 zu teuer sein. Es kommt immer drauf an. Da haben wir auch alles, wie bei Dir.


    Schreib Du mir bitte auf PN, ich muss jetzt gleich weg, Termin. Ganz kurz: Ist auch ein alter Groß-Reseller von DF: gn2.de

    "Migrationen dieser Art fand ich auch immer anstrengend, wegen den Dir genannten Punkten. Die Inhalte der Postfächer haben wir mit "imapsync" direkt auf einem der Systeme umgezogen. mit den passenden Parameter kann man auch hier den Umzug vorbereiten und muss dann nur noch das Delta-Syncen. Vorher natürlich die TTL der MX Einträge runtersetzen."


    Das ist ja nichts das Problem.

    Das Problem ist: Wer stellt wann bei den Kunden die Mail-Konten auf deren PC um? Wir haben Firmen mit zwei Dutzend Mailadressen, wir haben Privatleute, die Null Ahnung haben und dann ist die Frage, wer möchte das gerne nach Feierabend machen, wenn abends keine Arbeit nicht mehr gestört wird, aber bei den Firmen eigentlich zugesperrt wird.

    Auch das ganze ändern der DNS-Einträge ist mitunter nicht trivial, da die Syntax durchaus unterschiedlich und fehlerträchtig sein kann.

    Das alles führt zu oft umfangreicher Kommunikation und Absprachen mit den Kunden und Rückfragen ob alles funktioniert etc. etc.

    Hattet ihr einen Reseller-Tarif bei DF und wie viele Postfächer ungefähr?
    Wir haben über die Firma einen Reseller Tarif mit ca. 200 Postfächern und der Aufwand, diese umzuziehen ist doch sehr hoch, weil mit jedem Kunden in Kontakt treten muss wg. Abfrage (POP/IMAP) und Migration. Der Rest (Domains, DNS, Webseiten...) ist auch viel Aufwand, aber ginge wahrscheinlich noch. Die Postfächer sind der Hauptgrund, warum ich bislang nicht umgezogen bin. Dann wäre die nächste Frage, wohin. Man weiß ja nie, was anderen Providern so einfällt, oder ob diese nicht auf aufgekauft werden usw.

    Ja, wir haben ihn immer noch. aber unser Umzug ist zu 2/3 abgeschlossen. Seit DF von Host-Europa und die wieder von GoDaddy aufgekauft wurden, hat sich vieles geändert, Innovationen blieben aus und es war immer deutlicher zu spüren, dass das Resellergeschäft keinen großen Stellenwert mehr bei den neuen Eigentümern geniest. Der Punkt wo wir dann unseren Weggang eingeläutet haben war, als wir mitbekommen haben, dass DF keine Resellerserver mehr anbietet. DF bedient nur noch Bestandskunden, damit ist unserer Meinung nach klar, wohin der Zug fährt.

    Wir haben uns einen anderen Anbieter gesucht, ich weiß nicht, ob ich ihn nennen darf? Eventuell über PM? Auf jeden Fall setzt der auf KwyWeb auf und das ist schon mal sehr gut. Einen Umzugsservce bietet der sogar an, den haben wir aber nicht in Anspruch genommen.

    Wir stecken mitten im Umzugsstress. Das größte Problem sind in der Tat die Mailkonten der Kunden. Nicht das syncen, sondern die Einrichtung vor Ort an den Computern in den Büros oder bei Privatleuten. Sei es Homeoffice, Vereine oder ähnliches.

    Wir sind über jeden Kunden froh, der seine Mail über offcie-365 abwickelt, ansonsten versuchen wir, den EDV-Dienstleiter der Firma zu kontaktieren, dass der das macht - die haben in der Regel volle Kontrolle via Teamviewer etc. Es ist und bleibt aber viel Kommunikations- und Terminarbeit mit den Kunden das zu passenden Terminen durchzuführen.

    Wir haben dann auch umgestellt auf einen getrennten Domainserver bei einem Anbieter, mit dem wir auch sehr zufrieden sind - die Preise sind massiv günstiger als bei DF! - und leiten auf unseren Reseller-Server per DNS um. Dann tun wir uns bei einem ev. notwendigen neuen Umzug schon mal leichter.

    Genau aus diesem Grund wollten wir auch einen eigenen Mailserver anmieten, haben das dann aber doch sein lassen. Denn das ist dann doch auch wieder etwas teurer, der Kunde müsste zwei verschiedene Kundenmenüs in Kauf nehmen und am Ende sehen wir, dass immer mehr auf office.365 wechseln. Das wird auch so gesehen immer billiger, man muss es empfehlen, weil Kunden immer mehr auf IMAP setzen, alles aufheben, auch wegen GOB und elektronischen RE, so dass die Mailkonten immer mehr anschwellen. Und Mailspace ist nicht billig, während MS Speicherplatz den office-Kunden Gigabyteweise nachwirft. Ab einem gewissen Punkt wird MS also günstiger.

    Hallo,

    Für unsere Kunden bauen wir Websiten mit Hosting, Mailing, und allem drum und dran, es kommt immer mal wieder die Rückfrage ob wir den jemanden haben welcher Werbevideos erstellt oder professionelle Reels bzw. bewegt Grafiken für bspw. Instagram und co.

    Daher die Frage ob jemand eine Agentur kennt die einem dann nicht auch gleich in Sachen Website den Rang abläuft sondern partnerschaftlich orientiert ist.


    Grüße

    Und ja, ich bereite meine Bilder zwischenzeitlich so vor, dass alle die gleiche Lange Seite haben. Dadurch läuft auch die Seite besser.


    Es kommt auf das SeitenVERHÄLTNIS drauf an. Nicht dass die Fotos die gleiche lange Seite haben, sondern das selbe Verhältnis von Länge zu Breite. Sonst passen Sie nicht in gleicher Art und Weise nebeneinander oder werden von einem Modul unkontrolliert beschnitten.

    Aus der Fotografie kennt man die klassischen Seitenverhältnisse 2:3 von Spiegelreflexkameras oder 4:3 von einfachen Kameras. In der digitalen Fotografie kann selbst ein Handy von Panorama bis Quadrat alle möglichen Formate, was die Sache nicht einfacher macht.

    Wenn Deine Seite "besser" läuft, dann wahrscheinlich, weil Du zum ersten mal Deine Bilder von Größe und Dateimenge ans Web anpassen tust und damit die Ladegeschwindigkeit erhöhst.

    Das ist bei unseren Kunden immer noch Fehler Nr. 1, dass die Fotos mit 6000px und 3 MB und mehr hochladen und verwenden, und sich dann wundern, dass die Seite langsam lädt. Obwohl man ihnen das erklärt hat.

    Danke für den Tip. Was ich mit meinen Bescheidenen Englischkenntnissen bis jetzt verstanden habe, ist das nicht ganz die Lösung meines Problemes, Aber ich werde mich da bei Gelegenheit mal tiefer mit beschäftigen. Mir würde es erstmal schon helfen, wenn ich das Popup verwirklichen könnte ohne dass sich die relative Größe des Bildes in % auf der Seite ändern würde.

    Ich verstehe Dein Problem nicht ganz. Aber die meisten Fehler mit Bilder entstehen meines Erachtens, wenn man diese nicht sorgfältig vor dem Hochladen vorbereitet. Da bin ich noch Anhänger alter manueller Handarbeit und überlasse das Zuschneiden der Bilder z.B. nicht dem Editor.

    Also die Bilder mit einem Grafikprogramm auf ein einheitliches und gewünschtes Seitenverhältnis bringen, in die gewünschte Pixelgroße bringen und so weit komprimieren, dass die Dateigröße akzeptabel wird ohne die Qualität zu versauen.

    Dann hat man beim skalieren der Bilder über die JCE-Mediabox normalerweise kein Problem. Falls ein anderes Bildseitenverhältnis gewünscht wird, z.B. damit beim Pop-Up ein Panoramabild aufgeht, dann kann man ein zweites Bild mit den gewünschten Parametern vorbereiten und hochladen und dieses im Pop-Up einfügen.

    Hallo,

    Sowas gab es doch schon einmal... ich weiß nur nicht mehr, wie das Projekt hieß. Am Ende stellte sich heraus, dass irgendwelche Mediengestalter-Azubis die Websites im Rahmen ihrer Ausbildung zusammenstellten, so dass das für den Anbieter "kostenlos" war. Am Ende waren das nur ganz einfache Websites und wenn man dann mehr wollte, ging es richtig ans Zahlen. Hab aber nichts mehr davon gehört.

    Wir haben als kleiner Familienbetrieb als Kunden einige Schulen, Gemeinden, Vereine und sehen es nicht besonders gerne, wenn jemand mit angeblichen kostenlosen Angeboten uns Kunden wegnehmen möchte. Ich bezweifle sogar, ob das Wettbewerbs-, Markt- und Steuerrechtlich legal ist. Dazu muss man sich mit dem Begriff Marktbehinderung einmal auseinander setzen.

    In diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass Charity Host seine Leistungen nur für gemeinnützige Organisation anbietet - was offenbar erst mal übersehen wird. Obwohl das sehr wichtig ist!

    Damit aber wird es schon mal sehr undurchsichtig, denn Schulen sind per se nicht gemeinnützig, Gemeindeverwaltungen auch nicht, weshalb eine Gemeinde mit dem Wort "Dörfern" verschwurbelt wird, offenbar um einen falschen Eindruck zu erzeugen. Bleiben Vereine und "Organisationen" die aber auch nicht alle Gemeinnützig sind, lt. kurzer Recherche grade mal die Hälfte aller Vereine.

    Wir als GbR haben mal für einen gemeinnützigen Verein eine Website kostenlos gemacht, das gab aber Ärger mit dem Finanzamt. Das nannte sich unentgeltliche Wertabgabe und wir mussten Umsatzsteuer abführen. Wir haben das ganze dann als Sponsoring versucht, aber letztlich galt dann, dass dies ein Tauschgeschäft mit Gegenleistung und somit Umsatzsteuer- und Ertragssteuerpflichtig war, bzw. ein geldwerter Vorteil.

    Am Ende haben wir dann eine geringe Rechnung geschrieben.

    Was ich sagen will: Kostenlos kann das gar nicht mehr gehen, was Charity Host anbietet, ab einer gewissen Masse ist das kostenlos schlichtweg nicht leistbar. Wer zahlt denn allein die Serverkosten?

    Und entgegen der Aussage hier von Linus steht auf seiner Website; Website & Domain. Eine Domain ist also doch inkludiert, damit wirbt er jedenfalls, und eine Domain ist nun mal nicht kostenlos.

    Im Impressum steht nun doch was, ein gewisser Linus Löneke, über den nur zu erfahren ist, dass er ein SAP-Student ist (linkedin). Derzeit im Ausland außerhalb Europas aufhältig.

    Ganz ehrlich: Für mich alles andere als transparent. Ich halte das alles nur für einen Versuch, Kunden, bzw. Kundendaten einzusammeln und am Ende doch ein kommerzielles Geschäft draus zu machen, und wenn es letztlich dann über "Empfehlungen" an einen gewerblichen Anbieter geht.

    Mein Rat wäre, diesen Post mindestens in die Rubrik "Dienstleister" zu verschieben, noch eher aber wie Stef sagt: SPAM.

    Wir verwenden seit Jahren die Akeeba-Tools und Backup und hatten noch nie Probleme damit.

    Die Möglichkeiten damit finden wir gut und Hacks hatten wir auch noch keine.

    Ich persönlich denke, dass diese Tools gerade für jene, die nicht die größten Joomla-Experten sind, eine gute und vor allem leichte Möglichkeit bilden, zusätzlich Schutz zu aktivieren. Also z.B. durch das Verschleiern der Admin-URL, Admin-PW, htaccess generieren oder sperren der Benutzerkonten.

    Falls Ihr eine Fritzbox verwendet:

    Um die Fritzbox bei einem Hauptleitungs-Ausfall mit dem Mobilfunk zu nutzen, richten Sie den Ausfallschutz (FRITZ! Failsafe) in der Fritzbox-Oberfläche ein. Dies funktioniert, indem Sie eine alternative Mobilfunk-Verbindung, wie einen USB-LTE/5G-Stick oder eine zweite Fritzbox mit Mobilfunk, als Backup-Verbindung konfigurieren, sodass die Fritzbox automatisch bei einem Ausfall auf den Mobilfunk umschaltet.

    Ja tun wir und die Möglichkeit kennen wir, aber soweit wir damals gesehen haben, als bei meinem Junior der Ausfall war, sind diese Sticks & Co. volumenbasierend und werden dann schnell ziemlich teuer. Aber stimmt schon, das wäre ein Weg, sagen wir mal, um Zumindest das Allernötigste machen zu können.

    Aber richtig, Danke für die Erinnerung. Muss mal schauen, ob man sich so ein Ding auf Vorrat zulegen kann.

    Hat jemand schon StarLink ausprobiert?

    Habt Ihr einen Firmenvertrag?
    Dieser wird oder sollte ziemlich schnell priorisiert dann werden.

    Ok, wenn das ganze Dorf befallen ist, sieht es anders aus.

    Ja haben wir. Aber genau, wenn der ganze Ort down ist... Der Witz, angeblich sei der Schaden im Raum Stuttgart entstanden. Das ist ca. 120 Km entfernt...

    Guten Morgen zusammen,

    gestern passiert: Glasfaseranschluss tot. Ging nichts mehr... kein Web, kein Telefon, nicht mal Netflix konnten wir schauen.

    Situation: Wir sind eine kleine Web-Agentur mit Vater, Sohn und einem Angestellten, immerhin aber seit 26 Jahren am Markt, wir hatten jetzt über viele Jahre DSL, da kam es so gut wie nie zu Ausfällen, und wenn, dann nur kurze Zeit.

    Seit 1 1/2 Jahren jetzt schnellen Glasfaser-Anschluss der Deutschen Glasfaser. Funktioniert so weit gut, aber nicht so zuverlässig. Im Privathaus meines Sohnes (Homeoffice), da fiel die Glasfaser nach schonmal aus und es dauerte sechs lange Wochen, bis die DG den Fehler fand und beseitigte. Das ging ja noch, weil er halt zu mir ins Büro kommen und arbeiten konnte.

    Wir haben das dann erst mal als einmalige Kinderkrankheit abgetan, weil zu diesem Zeitpunkt das Fasernetz noch nicht lange am Laufen war.


    So - und gestern dann Totalausfall - dauerte den ganzen Tag, im ganzen Ort. Die DG hat hier sozusagen das Monopol, andere Anbieter gibt es nicht. Wir konnten also Null arbeiten. Auskunft der DG: Groß-Ausfall, wie lange die Reparatur dauert, ist nicht bekannt.

    Wir haben dann ein wenig im Web gestöbert und Hinweise gefunden, dass bei DG bei Ausfällen auch tagelang, ja sogar über Wochen vorgekommen sein sollen.


    Als Mini-Firma und aufgrund der bisherigen Zuverlässigkeit haben wir uns keine Gedanken über einen Fallback- Anschluss gemacht, das ist ja bestimmt auch nicht so billig. Aber nach zwei Ausfällen in einem Jahr sind wir jetzt verunsichert.

    Einen kompletten DSL-Anschluss zu bezahlen, den man quasi zu 95% nicht nutzt, ist uns schlichtweg zu teuer. Auch andere Lösungen wie LTE über WLAN oder Starlink bieten nur "feste" Tarife an.


    Darum die Frage in die Runde, ob nicht vielleicht jemand einen Anbieter weiß, den man tatsächlich nur temporär nutzen kann, eben als reinen Fallback? Ist bei uns halt auch eine Kostenfrage. Oder wir macht Ihr das so?


    cu... O.D.