Beiträge von Alex

    Ein Thema, dass viele - auch die vermeintlichen Profis von großen Projekten - leider immer noch vernachlässigen und falsch machen (weil sie es meist einfach nicht verstehen).
    Es ist äußerst empfehlenswert sich damit auseinander zu setzten. Gerade in stark umkämpften Bereichen kann das das Zünglein an er Waage sein. Insofern ist "kritischer Fehler" auch nicht untertrieben...


    Tutorial für canonical: https://de.onpage.org/wiki/Canonical_Tag


    Leider ist Joomla immer noch sehr schwach auf der Brust, wenn es um die Gestaltung der URIs geht. Gerade hierfür würde sich der Canonical also anbieten. Leider wird er häufig aber aus gleichem Problem heraus falsch generiert. Bei komplexeren Projekten mit möglicherweise einem Set an Dritt-Komponenten wirst Du Dir sehr schwer tun.


    Eine abschließende Lösung habe ich noch nicht gefunden, außer massiv in den Komponenten programmatisch einzugreifen...

    Tutorial für die robots.txt: https://de.onpage.org/wiki/Robots.txt
    Zeile für die Sitemap: Sitemap: http://www.domain.de/sitemap.xml


    Das kann man machen und in der Regel schadet es auch nicht. In Kreisen in denen es einen hohen Konkurrenz- oder gar Neiddruck gibt, versucht man einen anderen Weg zu gehen.
    Man benennt die Sitemap ganz anders und teilt die URL nur Google in der Search Console mit. Hintergrund: Man will es den Mitbewerbern nicht ganz so einfach machen, sich einen Überblick über das Projekt verschaffen zu können. ;-)

    Hallo Ihr!


    Letzte Woche war die SMX München 2016, die Leitkonferenz der deutschsprachigen Online-Marketing Gemeinde.


    Für Details bitte nach den unzähligen Recaps dazu googeln. ;-)


    Folgende Schwerpunkte haben sich bei mir, noch mehr in den Fokus gerückt:

    • Machine Learning
      Mit dem RankBrain Update wird Google tief in der Ranking-Schüssel rühren. Witz dabei: Der Algo schreibt sich zu Teilen selbst, bzw. verändert sich automatisch - er lernt, u.a. durch User-Signals. Dadurch ist Google möglich sehr schnell zu reagieren und! Rankingregeln für alles zu individualiseren. Soll heißen: Für "Brot selber backen" könnten ganz andere Faktoren gewichtet werden als für "kostenloses Girokonto". Zitat von einem Google-Entwickler: "Wir wissen selbst nicht genau was es macht." => Es wird also für SEOs deutlich schwerer pauschale Angaben zu machen was einen Rankingeinfluss hat und wie wichtig er ist.
      Sehr spannendes aber auch extrem komplexes Thema!
    • Voice search
      Gute Online Marketiers beschäftigen sich heute bereits damit ihren Content so zu optimieren, dass er auch auf gesprochene Suchanfragen matcht. Beispiel: Du willst wissen wer der Chef von Facebook ist: Deine Eingabe via Tastatur in den Suchschlitz: "CEO Facebook". Deine gesprochene Frage: "Who is the CEO from Facebook?" Die früher mal als sog. Stopwörter genannten Worte bekommen nun eine sehr wichtige Bedeutung. Das das keine Zukunftsmusik mehr ist, sollte sich jeder intensiv mit dem Longtail beschäftigen.
      Öffenltiche Bilder von der Präsentation dazu in meinem FB-Profil: 50% Voice-Search bis 2020: https://www.facebook.com/photo…3741826.1564432559&type=3 und Nutzungszahlen von Voice-Search: https://www.facebook.com/photo…3741826.1564432559&type=3
    • Brands und Branding
      Alter Hut und kalter Kaffee: Es ist sehr wichtig seine Marke zu stärken => sich als Experte auf seinem Gebiet zu positionieren. Auch Mentions, also pure Erwähnungen des Markennamens (ohne Verweise) auf anderen Seiten zählen hierzu. Rankt Deine Marke zu Deinem Thema, ranken Deine Keywords um ein vieles leichter ebenso dazu. Also ganz klassisch spätestens jetzt auch online: Markenaufbau! Bekanntheitsgrad. Vertrauen in die Marke aufbauen. (Ich arbeite gerade an einem ganz neuen Projekt um das mal zu demonstrieren. Stay tuned!)
    • Mobile, mobile, mobile
      Nein, kein Buzzword mehr, sondern Standard! Wer es immer noch nicht kapiert hat: Mobile first! Und nein, ich meine damit nicht nur Design - das sollte seit vielen Jahren Standard sein. => Responsive Content. Local Search. Page Speed, page speed, page speed!
    • User Signals
      Google ist mittlerweile extrem gut darin, zu verstehen ob den Menschen Deine Seite gefällt und ihnen einen Mehrwert bietet. Strukturierter und! uniquer Content (Hn, Listen, Absätze, Formatierungen, etc.), hochwertige Bilder, Videos, Auswahlmöglichkeiten, Infografiken, Zusammenfassungen für den schnellen Leser, Weiterführendes, etc... Verweildauer, Interaktion, Rückkehr, Sharing, Pageviews, etc.

    Aber:


    In den Site Clinics mussten wieder Basics erklärt werden! Fakt ist: Selbst die Großen Seiten und auch viele Agenturen machen immer noch erschreckend gravierende Fehler mit dem Hreflang, Cannonical, https-Umstellung (z.B. auch alle externen Ressourcen), Rich Snippets (z.B. fehlerhaft oder spammy), Sitemap, robots.txt (z.B. nicht crawlbare CSS und JS), usw... => Erst den Grundkurs verinnerlichen, bevor man sich mit den fünf obigen Punkten beschäftigt!


    Fragen? Gerne! :-)


    Ach, und: Backlinks sind tot! Backlinks sind wichtig! Nur anders. Oder so... ;-)

    Sieht für mich etwas altbacken aus. (Nix für ungut ;-) )


    Und diese Textwüste da unten, soll für Google sein, oder? Für Menschen ist das offensichtlich nicht... Ich würde daraus sieben Einzelartikel machen. Dann klappts auch mit dem Ranking...

    Servus @ all!


    Google hat mal wieder ein Update gemacht. Diesmal betrifft es die Suchergebnisseite.
    Es werden ab sofort vier! AdWords Anzeigen über den organischen Suchergebnissen ausgespielt. Die AdWords Anzeigen auf der rechten Seite entfallen.


    Hier sind die Änderungen gut erklärt: http://seo-portal.de/2016/02/2…zeige-der-suchergebnisse/


    Was bedeutet dies?


    Bisher erhielten die organischen Treffer über den Daumen rund 67% aller Klicks. Der Rest ging für AdWords, und andere Googleprodukte wie Shopping, Maps, Bilder, MyBsusiness usw. "verloren". Das war/ist natürlich nicht belastbar - weil sehr branchen- und damit keywordabhängig.


    Klar ist aber, dass der User nun noch mehr scrollen muss, um die organischen Treffer zu sichten, bzw. es eine Chance mehr gibt, dass er auf eine bezahlte Anzeige klickt (anstelle auf "unsere" Ergebnisse). Zu beobachten ist, in wie weit sich die Klicks der früheren rechten Anzeigen auf die linke Spalte verteilen werden... Diesbezüglich werden erst in ein paar Wochen statistische Daten vorliegen.


    Fazit:
    - Es ist auf jeden Fall ein großer Einschnitt. Die Kleinen werden es wieder ein bisschen schwerer haben.
    - Für die AdWords-Kunden könnte es passieren, dass die Preise steigen, da es ja nun weniger Plätze gibt an denen sie angezeigt werden.


    - Es macht auf jeden Fall (schon lange) Sinn, sich intensiver mit alternativen Suchsystemen zu beschäftigen. Lesestoff hierzu:
    http://www.contentking.de/alte…och-traffic-her-bekommen/
    http://www.googlewatchblog.de/…-google-websuche-werbung/
    http://searchengineland.com/go…top-search-results-242997
    http://www.tagseoblog.de/das-beste-alternative-suchsystem

    Servus @fabian!


    Theorie:
    Sonderzeichen, also auch Dein & werden von Google in Suchanfragen i.d.R. nicht berücksichtigt.
    Das Und ist i.d.R. als sog. Stoppwort zu werten, welches ebenfalls nur selten, z.B. bei Brands, Auswirkung haben sollte, wenn überhaupt.


    :-) Klar, könnte Dein obiges Beispiel als Widerlegung wahrgenommen werden...


    Ohne Deine Konkreten Begriffe zu kennen, würde ich diese Diskrepanz jedoch völlig ignorieren. Diese Unterschiede können nur - wenn überhaupt - ein minimales Zünglein an der Waage sein. Ob Du nun "Begriff1 Begriff2", "Begriff1 & Begriff2" oder "Begriff1 und Begriff2" schreibst ist erstmal wurst. Denn, entweder ist deine Seite zu dieser Begriffskombination relevant, oder eben nicht. Sprich, wenn Du ne saubere Seite mit entsprechenden Inhalten hast, wirst Du sehr sicher für jede Variation der Suche dafür ranken.


    Gegenbeispiel: Kunst & Krempel vs. Kunst und Krempel (TV-Sendung, Brand)


    Allerdings kann ich gar nicht verstehen, warum Du die Suchtreffer als Kennzahl ins Feld führst!? Was soll Dir das sagen? Das hat für Dich und Dein Ranking keinerlei Relevanz. Einzig könnte man milchmädchenhaft sagen: Umso mehr Treffer Google anzeigt, umso mehr Konkurrenz => also theoretisch schwieriger nach oben zu kommen... Das ist aber wieder abhängig davon wie allgemein die Begriffe gehalten sind, und ob die Konkurrenz überhaupt selbst gut optimiert.


    Was Du versuchen kannst ist, im AdWords Keywordplanner zu gucken, ob es überhaupt unterschiedliche Daten zum Suchvolumen für Deine Kombination gibt. Die Variante mit & wird Dir dabei dieses Tool schon als Fehler anmerken. Auch könntest Du Dir Google Suggest ansehen, was Google vorschlägt, weil es die Menschen so geschrieben suchen.


    Manchmal nehme ich die Anzahl der Google-Treffer als Indiz wie etwas "richtig" geschrieben wird, evtl. gibt Dir das in Verbindung mit dem Suchvolumen einen Anhaltspunkt.


    Im Zweifel, könntest Du für Dich noch prüfen, ob Deine Texte im Title und der Description sehr lange sind, und Du deshalb lieber abkürzend oder verschönernd das & verwendest um es leichter lesbarer oder knackiger zu gestalten: Das Auge klickt mit...


    Aber, und dann Predigt Ende: Wenn diese Art von Schreibweisen Dein Ranking verändert, machst Du auf der Seite Inhaltlich noch grobe Fehler. Wenn Du vernünftige Inhalte produzierst, wirst Du für alle drei Varianten, gleich gut ranken!

    Her jeh! Nun sag, doch endlich was Du wissen willst!
    Affiliate-Portale und direkte Anbieter für den Raum DACH gibt es wie Sand am Meer. Es sich schon eine große Kunst keine zu finden!
    Über was willst Dich denn unterhalten? Gibt doch nicht viel zu zu sagen. Dienstleistungs-/Produktkategorie, Aufnahmekriterien, Betrugsschutz, Provisionsmodelle, Laufzeit, Auszahlungsmodalitäten, ... Steht immer alles dabei. Manche zahlen, manche nicht... ;-)


    Also nochmal: Konkrete Frage (Nenne halt erst mal keine Firma oder Link)? Oder nur "unterhalten" (weil Dir langweilig ist)?


    Edit. Im übrigen gibt es auf Facebook unzählige Gruppen die genau dieses zum Thema haben...


    Nein, das passt so.

    @Koile,


    hier: Optimierungen für Pagespeed habe ich gerade einen umfangreichen Artikel zur Pagespeedoptimierung geteilt. Der hilft Dir auch.


    Mit Cache ist nicht der Joomla-Cache gemeint, sondern das Caching von statischen Daten. Das macht man in der .htaccess (siehe Artikel)
    Bei GZIP solltest du prüfen, ob das Dein Server überhaupt unterstützt bzw. richtig konfiguriert ist. Sonst hilft das "Schalter umstellen" trotzdem nicht viel.


    CSS und JS solltest Du minimieren und nur eine ausspielen. Im oben verlinkten Thread werden Plugins dafür benannt. JS solltest Du zusätzlich zur Minimierung und Zusammenfassung im besten Falle vor dem schließenden Body-Tag </body> laden lassen und nicht im HTML-Head. zusätzlich hilft auch noch ein asynchrones Laden.


    Bilder könnte man noch mit Lazy Load erst im Viewport laden lassen. Aber ob das 'ne gute Idee ist, ist wieder eine andere Geschichte...


    Siehe alles Thread und Artikel. ;-)


    Gibt es einen Grund, warum du nicht die in JCH integrierte CDN-Unterstützung nutzt?



    Kurze Frage:
    Warum brauchst du ein separates Lazy Load Plugin, wenn du JCH Optimize Pro am Laufen hast?
    Das wäre ja da mit drin und würde dir ein weiteres Plugin einsparen.
    Oder hast du einen bestimmten Grund, dass du das nicht einsetzst?


    Gute Frage! :-D Keine Ahnung! :-)
    Ehrlich gesagt war mir das gerade neu. Denke, dass es diese Features damals in JCH noch nicht gab... Mein Setup funzt wie geschmiert, habe mich damit nie mehr auseinandergesetzt. Aber werde ich mir mal ansehen.


    Lazy Load verwende ich kein Plugin, sondern habe die jQuery-Bibliothek direkt ins Template integriert.


    Es hat mich nicht losgelassen: Jetzt zeigt Google-Pagespeed 100/100 an.


    Glückwunsch! Sehr gut! Bei mir zeigt Deine Seite Desktop wie Mobil 100/100. Well done! :-D


    Grundsätzlich geht es nicht darum, unbedingt die 100/100 zu erreichen. Es reicht das im Bewusstsein zu haben. Und ein wenig darauf zu achten.
    M.E. ist mit CMS wie Wordpress oder Joomla ein 100/100 nur sehr aufwändig zu erreichen. Wer über 80/80 landet, liegt dennoch gut im Rennen.


    Und, weil das hier wieder aufkam: Nein, man soll das nicht für die Suchmaschinen machen (hier geht es nur sekundär um mögliche Rankingvorteile), sondern für seine Besucher, und dadurch im Ergebnis für sich selbst. Wie immer geht es primär um den Erfolg des eigenen Projektes. Wir dürfen nie vergessen, dass wir Webseiten zu unserem Vorteil erschaffen - nicht für Google!



    Quelle: https://de.onpage.org/wiki/Page_Speed



    Quelle: http://www.sistrix.de/frag-sis…n-hinsichtlich-pagespeed/


    Für Joomla sieht mein Setup derzeit so aus.

    • Ein performanter, schneller und richtig konfigurierter Server
    • Ein sauber und modern gecodetes Template
    • Keine unnötigen Komponenten, Module oder Plugins
    • Bilder optimiert
    • JCH Optimize Pro
    • NoNumber CDN for Joomla!
    • Amazon Cloud Front
    • jQuery Lazy Load
    • gzip
    • caching
    • und die üblichen .htaccess Spielereien

    Zum Pagespeed messen verlasse ich mich nicht auf Google. Was die da anzeigen ist mir schlicht egal! Ich halte mich primär an: http://www.webpagetest.org/


    Relevante Kennzahlen:

    • First View:
    • First Byte (Ziel: Unter 300 Millisekunden)
    • Load Time (Ziel: Unter 1,5 Sekunden
    • Anzahl der Requests (Ziel: So wenig wie möglich. Max. 10 - 15)
    • Gesamtergebnis: Immer zu erreichen: 5 x A und einen Haken

    Ich nehme das mal in eine andere Gruppe mit und werde das unter Kollegen diskutieren. Mir ist dazu nichts konkretes geläufig denke aber, dass die internationalen Kollegen dazu sicherlich schon Testballons haben steigen lassen.


    Also, wir haben nun ein paar Test laufen lassen.


    Ergebnis: Wenn Google ein als Datum formatierten String auf einer Seite findet wird das erste vorkommende in den SERPs verwendet. Nicht immer optimal - ist aber eben so. Mit dem Einblenden des Datums via JavaScript liese sich dies verhindern - wenn man wirklich einen Grund dafür findet...


    und was machen Seiten die sich auf Responsive nicht umstellen lassen?


    Dann ist das Layout schon so uralt, dass schon alleine aus optischen Gründen sehr wahrscheinlich ein Redesign vorteilhaft wäre. Sprich mit einem moderneren frischen Design würde sich wohl auch die Conversion Rate erhöhen lassen...



    Ich habe einen Kunden der hat in einem Bereich seiner Seite ein sehr umfangreiches Menü welches sich niemals sinnvoll auf einem mobilen Endgerät darstellen lässt.


    In anderen Worten: Das Menü ist so komplex und umständlich, dass sich kein Kunde damit zurechtfindet. Hier ist angeraten sich intensiv mit Usability und User Experience auseinader zu setzen.


    Obige Themen haben nichts mit "Mobilfähiger Website" zu tun! Eher schon mit "Funktionierender Website" i.S.v. "umsatzstark"...



    Ein negatives pageranking wäre sehr schlecht da er einen Onlineshop betreibt.


    "Page Rank" war ein nicht mehr weitergeführtes Signal (Sakla von kein PR, 0 - 10) von Google um die "Stärke" einer Website zu benennen, beispielsweise Wikipedia: PR 9. Was Du meinst ist wohl das Ranking der Keywords in den organischen SERPs. Dieses wird sich in der Desktopsuche auch nicht ändern. Nur in der mobilen Suche wird die Seite downgerankt werden. Sprich: Es wird (noch) weniger mobiler Traffic aufschlagen.



    Bisher war das kein Problem das die Seite nicht mobilefähig ist, bzgl. Verkäufe.


    Doch war es schon! Wenn die Seite nicht mobilfähig ist, haben die Nutzer wohl auch keinen/kaum mobilen Umsatz gemacht. Hier mal eine Beispielrechnung (Die lässt sich ganz leicht in der Luft zerreissen, ist mathematisch so natürlich nicht haltbar und berücksichtigt nicht alle Faktoren, mir geht es nur darum mal Größenordnungen aufzuzeigen.):


    Ein Onlineshop macht am Desktop 10.000 Sales monatlich. D.h. im Jahr 120.000 Bestellungen. Gehen wir von einem durchschnittlichen Warenkorb in Höhe von € 50,-- aus, haben wir einen Jahresumsatz von € 6.000.000.


    Die durchschnittliche Nutzung von mobilen Endgeräten im eCommerce (nur Deutschland):
    2012: 30%, 2013: 40%, 2014: 45%, 2015: 50% (Prognose)


    Rechnen wir konservativ (diese Prozentzahlen oben drauf schlagen) und gehen davon aus, dass diese Nutzer eben nicht eingekauft haben, kommen wir auf einen entgangenen Umsatz in den vier Jahren in Höhe von: € 9.900.000. Würden wir es umgekehrt rechnen, hätte der tatsächlich erwirtschaftete Umsatz über die Jahre weniger werden müssen. Das kann nur Dein Kunde beantworten.


    Soll heißen: Natürlich hatte der Kunde ein Problem! Und zwar sind ihm im schlimmsten Fall rund € 2.500.000 Umsatz pro Jahr entgangen. Geld das auf der Strasse lag. Und das alles nur, weil man die paar Tausend Euro für ein vernünftiges und mobilfähiges Frontend nicht investiert hat!



    Was genau heißt das nun für die jeweilige Webseite genau?


    Wie oben schon beschrieben: Mobil werden die Karten neu gemischt. Mobil konkurrieren mobilfähige Seiten um die ersten Plätze. Dieser Index und seine Reihenfolge ist unabhängig von der Desktopsuche. Du kannst also mit "Schuhe online kaufen" am PC mit Deiner Seite auf Platz 1 ranken und am Smartphone irgendwo auf Seite 6 oder tiefer, je nach mobilfähiger Konkurrenz.



    Ich bin ehrlich gesagt nicht so der Fan von diesem alles muss auf mobilen Endgeräten laufen. Das sollte doch bitte dem Seitenbetreiber überlassen werden was für Ihn notwendig ist und was nicht.
    Übernimmt eigentlich auch die Kosten für die Umstellung auf ein responsive Design? Also irgendwie sollte sich Google auch mal Gedanken machen was solche Entscheidungen für wirtschaftliche Folgen hat. Mit viel Macht geht viel Verantwortung einher!


    Manchmal muss man die Leute auch zu Ihrem Glück zwingen!


    Und, Google macht das nicht für oder gegen Websitebetreiber, sondern einzig für die eigenen User. Und die sind ziemlich verärgert wenn ihnen Google am Smartphone eine Website als bestes Suchergebniss anzeigt, was sie aber auf ihrem gerade benutzen Endgerät gar nicht benutzen können. Da würde ich mir auch denken: Verdammt Google, ihr wisst doch dass ich mobil unterwegs bin, da hat dieses Suchergebniss für mich keine Relevanz!


    Deine Forderung nach Schadenerstaz finde ich ja schon etwas lustig. Wer hat denn diesen Kunden die letzten vier Jahre (falsch) beraten? Mobile Endgeräte gibt es doch nicht erst seit gestern! Ich diskutiere dieses Thema nun schon seit rund drei Jahren auf dem Münchner Joomla-Stammtisch. Beispielsweise wurde Twitter Bootstrap bereits 2011 veröffentlicht. Und zwar deshalb, weil jedem in der Branche klar war, dass der mobile Markt nicht mehr zu ignorieren ist (damals schon!). Alleine mit diesem Framework ist es seit dem jedem blutigem Anfänger möglich ein reponsives Design zu erstellen. Wenn man sich über vier Jahre nicht mit seinem Markt, den äußeren Einflüssen oder Veränderungen der Dynamik beschäftigt geht man sogar im stationären Offlinehandel pleite. Im Internet aber kann ich es nicht anders als grob fahrlässig oder Sabotage bezeichnen...


    Ich würde Deinem Kunden empfehlen seine Schadensersatzforderung für den entgangenen Umsatz in Höhe von € 9.900.000 an seine betreuende Internet- u/o Online-Marketing-Agentur zu stellen!


    PS: Beim erneuten lesen fiel mir auf, dass ich wohl doch sehr hart formuliert habe. Obiges ist nicht persönlich oder gar als Angriff gemeint. Ich habe meinen Wortlaut dennoch stehen lassen um einen alternativen Blickwinkel auf die Thematik zu verdeutlichen und zu unterstreichen.


    Nachtrag:


    Nur um es erneut zu verdeutlichen:


    Responsives oder mobilfähiges Design ist NICHT "für mobil optimiert"! Sondern lediglich die einfachste Basis, damit es technisch überhaupt funktionieren kann.
    Wenn es darum geht eine Website für z.B. mCommerce zu optimieren, müssen wir über Title, Description, Überschriften, angepasster Content (responsive Content), Relevanz der Inhalte, GEO-Lokalisierung, Remarketing, usw. sprechen. Zusätzlich primär natürlich der ganze Pagespeed-Kram (schneller Server, schlanker Code, optimierte Bilder, etc.).


    Nicht, dass jetzt jemand mit einem Secreenshot aus Google Analytics daher kommt um vermeintlich zu beweisen, dass er trotz mobilfähigem Design keine mobilen Zugriffe hat oder keinen mobilen Umsatz macht...


    Hallo @Alex,


    mir persönlich sind die Unterschiede klar, jedoch habe ich das Gefühl, dass einige Joomla! Webseitenbetreiber nicht selten eine Erweiterung installieren, deren Nutzen sie nicht verstehen. Oder anders ausgedrückt, deren Nutzen sich durch die Installation alleine nicht einstellen wird. Wie du bereits angedeutet hast, ist eine HTML Sitemap im Gegensatz zu einer XML Sitemap nochmal besonders zu bewerten. So sollte z.B. darauf geachtet werden welche Links man dort in welcher Tiefe aufnimmt und nicht zuletzt, dass die Ausgabe ge-cached wird.


    To be continued,...
    Sven


    Da hast Du vollkommen Recht. Sehe ich genauso. Gerade in Hinblick auf "ich will SEO machen" wird mit sehr viel Halbwissen und -wahrheiten jeder Mist installiert den Manche(r) nur greifen kann. Zu HTML-Sitemaps siche unten.


    Hallo Sven,
    Während ich den Sinn einer xml-sitemap für kleine Seiten mit flacher Struktur nicht erkennen kann (was wir hier in den meisten Fällen haben, in denen Anwender danach fragen), kann ich mir schon Fälle vorstellen, in denen eine HTML-sitemap sinnvoll ist.


    Aber nicht zwecks SEO sondern weil man eben eine bestimmte Anforderung erfüllen will.
    Was würdest du dann dafür einsetzen? Kennst du dafür eine fertige Extension?


    Ich sehe das etwas anders. :-)


    Eine (korrekt formatierte, sich automatisch aktualisierende) sitemap.xml in den Google Webmastertools einreichen macht m.E. immer Sinn. Das gehört für mich zu einem Standardworkflow wie auch die Administration mittels .htaccess zu schützen...


    Den Nutzen eines HTML-Inhaltsverzeichnis kann ich nicht wirklich erkennen. Man machte dies früher um den Bots alle Links zu präsentieren, also auch von Seiten die nicht über die Navigation abgebildet wurden. Das erledigt heute die sitemap.xml.
    Die Vorstellung einer Website ein Inhaltsverzeichnis wie in einem Buch zu spendieren wirkt auf mich etwas altbacken. Der User sollte alles über die Navigation und über die interne Suche finden können.
    Ich denke dieses Bedürfnis nach einer HTML-Sitemap kommt von der romantischen Vorstellung, ein User würde heutzutage immer noch klassisch über die Startseite einsteigen und sich erstmal einen Überblick über das vollständige Angebot machen wollen. Dies ist jedoch schon lange nicht mehr so. Er will nur das sehen was ihn auch interessiert. Über die Google-Suche landet der User i.d.R. sofort tief in der Struktur der Website im gesuchten Thema.
    Beispiel Shop:

    • Suche nach "Cowboystiefel Herren Schlangenleder 45"
    • Er landet in einem großen Online-Schuhhandel entweder in der Kategorie Cowboystiefel oder schon bei einem Produkt.
    • Nun befindet er sich zudem in einem sog. Silo. Nämlich in der obersten Kategorie: Herrenschuhe und Unterkategorie: Cowboystiefel
    • Wir können nun eine zusätzliche Navigation anbieten zu: Sportschuhen, Strandschuhen, Hausschuhen, etc. Jeweils natürlich im Silo "Herren".
    • ABER: Was den nun wirklich gar nicht interessiert ist ein Inhaltsverzeichnis über die ganze Bandbreite der Damenschuhe samt Accessoires.

    In Analysen sehen wir sehr häufig, dass die Leute zu Google zurückgehen, Ihren Suchbegriff verfeinern, und dadurch wieder in den gleichen Shop zurückkommen. Das hat immer den gleichen Grund: Eine zu komplizierte Navigationsstruktur, keine oder schlechte Breadcrumbs und eine nicht sichtbare Suchfunktion der Website.


    Hier widerspreche ich i.ü. den Empfehlungen von Google ;-) : http://googlewebmastercentral-…-uberhaupt-noch-html.html
    Allerdings ist das schon von 2011 und es geht hierbei primär um die Verteilung des Linkjuices über die ganze Seite. Dies macht man heute aber eigentlich auch geschickter und effizienter. ;-)

    Code
    1. Allow: /modules/mod_djimageslider/Disallow: /administrator/Disallow: /cache/Disallow: /cli/Disallow: /components/Disallow: /images/Disallow: /includes/Disallow: /installation/Disallow: /language/Disallow: /libraries/Disallow: /logs/Disallow: /modules/Disallow: /plugins/Disallow: /tmp/



    Deswegen hab ich modules ja auf verboten und nur den dowen slider auf erlaubt ^^
    Ich hoffe das lüppt so. Da mich aber keiner hier haut vermute ich das das so ok geht.


    Also mit dem Allow muss man etwas aufpassen, es wurde später erst zum Standard hinzugefügt. In Deinem Fall würde ich die Reihenfolge verändern. Denn es geht stupide der Reihe nach:

    • zuerst erlaubst Du ein Unterverzeichnis
    • dann verbietest Du jedoch das umschließende Verzeichnis, also auch das darin befindliche Unterverzeichnis

    Ich würde es so schreiben:



    Du schreibst allerdings, dass es mit Deiner Version funktioniert - was mich sehr wundert. Evtl. hast Du ein noch wo anders gelagertes Problem?

    He he,


    gerade selbst mal geguckt und dann ersten diesen Thread hier entdeckt.


    Die Anzahl der indexierten Seiten, die Crawlrate und die Impressions in der Suche wachsen derzeit um 50-60% pro Woche - wir sind also weit davon entfernt, da "nachhelfen" zu müssen ;)


    Nicht desto trotz würde es evtl. Sinn machen sich nochmal über die sitemap.xml Gedanken zu machen (http://forum.joomla.de/sitemap.xml). Diese scheint nicht automatisch generiert zu werden. Das SEO-Unterforum ist z.B. (noch) gar nicht drin.
    Die Entscheidung in der sitemap.xml nur die Kategorien/Unterforen zu zeigen kann man schon stehen lassen, wenn man meint. Alle Threads würden den Suchmaschinen natürlich helfen. Nur, dann haben die Schlagworte darin nicht wirklich was verloren... ;-)

    Irgendwie bist du schon ein Google-Romantiker. Entnimmt man auch anderen Posts von dir, diesen Unterton.


    Echt? Eigentlich nicht. Wirkt das so?


    Ganz im Gegenteil, ich bin dem Google Konzern sogar äußerst kritisch und vorsichtig gegenüber eingestellt. Und sehe in ihm durchaus eine weltwirtschaftliche Gefahr.
    Wenn es jedoch um konkrete Anliegen bezüglich der Google-Suche geht, zeigt die Erfahrung, dass es sich beim überwiegenden Teil um das Unvermögen oder "nicht verstehen wollens" der Websitebetreiber oder-ersteller handelt.


    Ja, wenn ich so darüber nachdenke hast Du wohl nicht unrecht. Das liegt vermutlich daran, dass mir das ewige Google-Bashing auf den Geist geht. Es ist doch unterm Strich so:


    Google ist mit rund 95% absoluter Marktführer und damit Monopolist in unserem deutschen Markt. Obwohl wir SEOs u/o OMler immer das Gegenteil predigen und warnen, sind die meisten Websites vom Besucherstrom von Google abhängig. Da hängen Existenzen, Arbeitsplätze und ja, ganze Branchen davon ab. Und ob es uns nun gefällt oder nicht - Google macht die Spielregeln. Wir können also unnötig Ressourcen verschwenden uns darüber aufzuregen, oder es (einfach) annehmen und umsetzen. Was ja in den überwiegenden Fällen auch sehr sinnvoll und wenig schmerzhaft ist. Tun wir es nicht, müssen wir mit den Konsequenzen rechnen - aber wir werden das sicher nicht ändern können. Wenn die monatlichen Umsätze mal um ein paar Millionen € in den Keller rutschen wird ein Inhouse-SEO bei seinem CEO wenig Erfolg haben mit der Aussage er fände das doof was Google da will und deshalb tue er es (aus Trotz) nicht. Hier geht es nur um Daten, Zahlen und Fakten. Um Wettbewerb, Umsatz, Arbeitsplätze und Existenz des Unternehmens.


    Insofern ist das alles etwas relativ. Und wie Du siehst, alles andere als romantisch.


    Gut die Hälfte der Datumsangaben bei Google sind komplett unsinnig. "Computer sind" (und bleiben) "doof". Datum in dieser Weise ja, wenn ich als Webseitenbetreiber das Datum entsprechend auszeichne (diese Möglichkeit gibt es und ist auch im Joomla-Core überschreibbar vorgesehen), Datum nein, wenn nicht. Das wäre im Sinne der Betreiber als auch der User. Wohl aber nicht im Sinne von Google. Warum auch immer. Google stellt nicht Inhalt/Datum dar wie und wo auf der Seite zu finden, sondern verändert hier eigenmächtig Inhalte und interpretiert eine Daatumsangabe sonstwo gefunden als Beitragsdatum, wenn's ins Raster eines Algorithmus passt und gibt sie umformatiert aus.


    Ich nehme das mal in eine andere Gruppe mit und werde das unter Kollegen diskutieren. Mir ist dazu nichts konkretes geläufig denke aber, dass die internationalen Kollegen dazu sicherlich schon Testballons haben steigen lassen.

    Ich schlage vor, dieses Forum thematisch von "SEO / Suchmaschinenoptimierung" zu "SEO / Online-Marketing / Web-Analyse" zu erweitern.

    • SEO = Suchmaschinenoptimierung (das ist eine Doppelung)
    • SEO bezieht sich rein auf organischer Traffic aus Suchergebnissen, also Maßnahmen um im Ranking zu steigen bzw. die CTR in den SERPs zu erhöhen.
    • Maßnahmen um Besucher auf die eigene Website zu bringen können jedoch vielfältiger sein. Würde ich als "Online-Marketing" beschreiben. Hierunter könnte auch der eigenständige Teilbereich Search Engine Advertising (SEA), also bezahlte Werbung, fallen.

    M.E. gehören alle Fragen zu z.B. Google Analytics und Webmastertools oder auch PIWIK usw. ebenfalls hier rein.

    • Es hat nichts mit Joomla selbst zu tun
    • Damit wird die "Performance" einer Website gemessen. Dies ist immer das Resultat von (Offline-) Online-Marketing-Maßnahmen