Suche einen Anbieter von komfortablen, seriösen Templates

  • Hallo liebe Joomlaspezialisten,


    um mich nicht immer wieder neu in die Konfiguration bzw. Feinanpassung unterschiedlicher Template-Frameworks eindenken zu müssen, konzentriere ich mich auf nur einen. In den letzten 3 bis 4 Jahren war ich diesbezüglich mit RSJoomla "verheiratet" und im Großen und Ganzen auch damit zufrieden. Aber für die Zukunft möchte ich schauen, ob es nicht noch Besseres/Komfortableres gibt - sowohl für mich als Gestalter/Erbauer der Webseite als auch für die späteren Nutzer. (...drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was bess'res findet ...)


    Meine Frage: Welche(n) Templateproduzenten könnt/würdet Ihr empfehlen - unter den Gesichtspunkten

    - möglichst intuitive und komfortable Konfiguration des endgültigen Layouts (Customisierung)

    - schneller, intuitiver Pagebuilder

    - layouterische Vielseitigkeit / Abwechslung

    - Schwerpunkt: Seriöse, klare Webseiten, kein spielerischer Schnickschnack

    - Zukunftssicherheit / Marktbeständigkeit

  • Schade dass es keine Bewertungsportale für Templatehersteller gibt, auf denen nicht nur Sternchen vergeben werden,

    Weil sich die Berwertungekriterien zu schnell ändern und die Technik zu schnell voranschreitet. Gute Bewertungen von vor einem Jahr sind nutzlos, wenn das Template jetzt technisch nicht mehr Up To Date ist.

  • Was vor und Nachteilig ist, ist meistens subjektiv.

    Zuerst muss mann aus meiner Sicht festlegen, wass die Seite machen können soll und muss.

    Dann legt man sich das optische Ko nzept zurecht und dann sucht man sich ein Template, was dies in etwa kann.

    Ich komme mit ProtoStar gut hin. Damit kann ich bisher dass umsetzen was ich brauche. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nach der Devise weniger ist manchmal mehr arbeite.

    Dies ist aber mein Geschmack und damit subjektiv. Für die Bewertung des Templates also ungeignet. Andere würden dies als unkonfotabel ansehen. und das Template als ungeignet betrachten.

    Ob ein template technisch gut oder schlecht programmiert ist, kann man auch bei der Benutzung nicht unbedingt erkennen. Wenn es das macht, was man wünscht, wird man es selten auf technische Fehler untersuchen.

    Mir ist z.B. wichtig, dass auch versucht wird Sicherheitsfehler zu beseitigen. Auch ein Support wäre für mich ein wichtiges Kriterium. Andere brauchen keinen. Was ist jetzt gut was ist schlecht. Beides ist je nach Klientel richtig.

    Man muss halt selbst für sich erst klar sein, was man will.

  • Wenn ich ein Template suche, dann habe ich bestimmte Kriterien, was es machen können soll und in meinem inneren Auge eine Grundidee über das Aussehen. Und dann fange ich auch an zu suchen. Der erste Weg führt mich zu dem von Elwood bereits verlinkten, weil ich gern mit diesen Templates arbeite. Werde ich dort nicht fündig, bringt mich mein zweiter Weg zu Joe's Liste.


    Diese Wege nimmt dir niemand ab. Kann dir niemand abnehmen.



    Axel

  • Ich merke, dass ich mich nicht korrekt ausgedrückt habe. Hier ein neuer Versuch:


    Es geht mir nicht um bestimmte einzelne (gerade aktuelle) Templates. Was mich interessiert, ist die grundsätzliche Qualität und Bedienfreundlichkeit, die bestimmte Anbieter abliefern. Es gibt ja auch unter Programmierern große Unterschiede. Ich suche einen, der über die letzten Jahre dauerhaft gezeigt hat, dass auf ihn Verlass ist, weil er seinen Job und seine Kunden ernst nimmt und der auf Bugs schnell und zuverlässig reagiert. Und bei dem die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er auch in Zukunft am Markt bleiben wird.

    In den letzten Jahren zeigt sich ja, dass die Zeit der kostenlosen Programmerweiterungen und Templates vorbei ist. Aber das scheint nicht nur Nachteile zu haben, weil gerade die "Gewinnerzielungsabsicht" dafür zu sorgen scheint, dass sich Programmierer richtig ins Zeug legen und auch über Jahre konsequent dabei bleiben. Auch dass immer mehr Firmen (mit mehreren Programmierern) am Markt tätig sind, scheint das Qualitätsniveau anzuheben.


    Beispiel: Mit RSJoomla und ihrem grundlegenden Templatekonzept bzw. dem Konzept ihrer Konfiguration im Templatemanager bin ich seit Jahren ja grundsätzlich zufrieden. Allerdings finde ich, dass ihr RSPagebuilder nicht zufriedenstellend arbeitet: Seiten, die mit RSPagebuilder erstellt wurden, können nicht vom Frontend aus administriert/verändert werden. Aber genau das wird von einigen Kunden gewünscht. Außerdem ist dieser Pagebuilder für mich einfach nicht flexibel genug. Immer wieder stelle ich fest, dass bestimmte Konfigurationen, die ich im Hinterkopf habe, einfach nicht umsetzbar sind.


    Und dann bin ich vor 2 Wochen auf den SP Pagebuilder von joomshaper.com gestoßen, was ich als "Offenbarung" erlebt habe! Er ist so intuitiv, dass ich gleich loslegen konnte. Er kann auch im Frontend alles, was er im Backend kann - und er hat meinen Gestaltungsvorstellungen bisher noch keine Grenze gesetzt. Ich erlebe ihn als erheblich flexibler als den RSPagebuilder.


    Ausgelöst durch dieses Aha!-Erlebnis frage ich mich jetzt, ob auch die Templates von joomshaper grundsätzlich so intuitiv und flexibel handhabbar sind, bevor ich mich darauf einlasse, für ein Developer-Jahresabo 300 US$ zu zahlen, um alle Templates inklusive SP Pagebuilder unbeschränkt einsetzen zu können. Ich habe zwar das Gefühl, dass das so ist, suche aber nach Bestätigung durch andere Erfahrungen. Und vielleicht gibt es ja irgendwo noch irgendeinen anderen Anbieter, der noch genialere Programmierungen hinbekommt.


    Mehr als ein solches Developer-Abo kann ich mir nicht leisten. Will ich auch nicht, weil ich nicht immer wieder umdenken müssen möchte, wenn ich mit einer anderen Programmier-Philosophie konfrontiert werde. Aber ich kann auch verstehen, dass mein Anliegen nicht leicht zu beantworten ist. Dazu müsste es so etwas geben wie "Stiftung Warentest" für Templates und Programmerweiterungen, was zum heutigen Zeitpunkt wohl unrealistisch ist.

  • Und dann bin ich vor 2 Wochen auf den SP Pagebuilder von joomshaper.com gestoßen, was ich als "Offenbarung" erlebt habe! Er ist so intuitiv, dass ich gleich loslegen konnte. Er kann auch im Frontend alles, was er im Backend kann - und er hat meinen Gestaltungsvorstellungen bisher noch keine Grenze gesetzt. Ich erlebe ihn als erheblich flexibler als den RSPagebuilder.

    Sorry, aber ein PB ist nur ein Beiprodukt eines Templates und sagt nichts über die Qualität eines Entwicklers aus.

  • Sorry, aber ein PB ist nur ein Beiprodukt eines Templates und sagt nichts über die Qualität eines Entwicklers aus.

    Ja, bisher kann ich nur sagen, dass die Eigenschaften und der Aufbau des SP-PB mich sehr beeindruckt haben. Ob sich diese Erfahrung auf die Arbeitsqualität dort im Ganzen übertragen lässt, ist die Frage. Vermutlich muss ich auch deren Template-Systematik in der Praxis selbst testen um zu erfahren, ob auch sie mir rundum "Satisfaction" bereitet.


    Aber wenn ich auf mein Berufsleben in der Industrie zurückblicke, war es in allen Abteilungen so, dass es da Topleute gab, die dauerhaft engagiert waren und auch Top-Arbeitsergebnisse ablieferten. Und manchmal gab es da die sog. "Minderleister". Sie interessierten sich nicht für den Job, sondern nur für ihre Freizeit und vielleicht noch die Familie. Sie taten nur das unbedingt Notwendige (um nicht rauszufliegen), aber wenn sie (ausnahmsweise mal) etwas ablieferten, dann war es meist mit vielen Mängeln behaftet und ein anderer Kollege musste nacharbeiten.

    Ergo: Wer das einmal begriffen hatte, hielt sich an die Topleute.


    Ich glaube, diese Erfahrung mit einzelnen Kollegen kann man prinzipiell auch auf Firmen übertragen. Da gibt's auch welche, die nur den Profit, nicht aber ihre Kunden schätzen. Und bis die Kunden das begriffen haben, kann es eine Weile dauern.


    Wenn ich (Schande über mein Haupt) bei dem Erzkapitalisten Amazon einkaufe (aus purer Bequemlichkeit, aber auch aus Kundenzufriedenheit), dann schätze ich das dortige Kundenbewertungssystem sehr. Man muss zwar immer im Hinterkopf haben, dass das alles auch gefakt sein kann, aber wenn man auf bestimmte Punkte achtet und auf die Ausdrucksweise, findet man meistens die wahrscheinlich zutreffenden Bewertungstrends. Mir hat das in den letzten Jahren sehr geholfen, das zu finden, was meine Bedürfnisse erfüllt.


    Jetzt wollte ich diese Bewertungserfahrung versuchsweise auf Joomla-Templates übertragen und schauen, was die Trends (nicht Bewertungen einzelner Produkte) sagen. Aber es ist wohl einfach so: Probieren geht über studieren - auch wenn's manchmal Geld kostet, das dann vielleicht in den Sand gesetzt ist.

  • Ich habe auch schon mit "Systemen" gearbeitet, mit denen ich sehr zufrieden war. Aktualisierungen wurden regelmäßig und wenn wichtig, auch sehr schnell realisiert. Und als ich so richtig eingearbeitet war, gab es ein neues System und das alte wurde maximal mit Sicherheitsfixes versehen. Leider war es sehr schnell nicht mehr kompatibel mit den darauffolgenden Joomla-Versionen und auch um PHP-Anpassungen musste ich mich selber kümmern.

    Das geht dann sehr schnell weit über die reine Anwendung hinaus.

    Irgendwann steigt man dann schließlich auf das neue System um, welches zur vollsten Zufriedenheit unterstützt wird. Dennoch muss man wieder umlernen.


    Mit dem Erscheinen von Joomla 4 wird sich das sich wieder schlagartig ändern. Nun gut, man kann ja noch eine Weile mit Joomla 3 arbeiten. Will ja auch nur sagen, dass die technischen Veränderungen einfach zu schnelllebig sind , als dass man sich längere Zeit auf etwas festlegen kann/sollte.

    Von daher kann es auch sinnvoll sein, sich von allem unnötigen Ballast zu trennen und nur Minimal-Templates zu verwenden, erweitert nur um die wirklich nötigen Drittanbieter-Erweiterungen. Je flexibler etwas ist, desto umfangreicher und aufgeblähter ist es auch.

  • Ja - seufz! So habe ich es bisher auch erlebt.


    Aber ich habe die Hoffnung, dass es auch Programmier-Werkstätten gibt, denen ihre Kunden so am Herzen liegen, dass sie sich bei der Entwicklung auch um eine möglichst einfache Migration ihrer Templates und Extensions bemühen, wenn Joomla! mal wieder einen Versionssprung macht.


    Ich hatte die Hoffnung, dass es vielleicht "Geheimtipps" geben könnte, im Sinn von: "Bei dem und dem bist Du gut aufgehoben! Der legt größten Wert auf Kontinuität und gleichbleibende Programmierqualität."

  • Das was du schreibst, macht es meines Erachtens unmöglich dir eine Empfehlung auszusprechen.

    Ich, zum Beispiel, packe Templates die mit einem Page Builder erstellt wurden, nach Möglichkeit gar nicht erst an. Ich halte nichts von den Dingern. Dafür werden mich vermutlich hier einige zerfleischen :D

    Ich halte aber auch von den allermeisten Frameworks nichts und versuche auch solche Templates zu vermeiden. Ich mag Helix und Co nicht, eben weil da noch zusätzlich was eingebaut wird, was ein Update erforderlich macht. Doch manchmal suchen Kunden schicke Templates raus und dann muss ich da durch ;)


    Zu allem Überfluß mag ich auch das Standard-Template Protostar nicht und baue entweder gleich eigene Templates oder mache das, was ich oben beschreiben habe - aber dir so gar nicht gefällt.


    Und das ist das Problem: 10 Webdesigner und 12 verschiedene Vorgehensweise.

    Meine Empfehlung: mach, was dir am besten gefällt ;)



    Axel

  • Hallo Axel,


    ich kann verstehen, dass ein Profi, der lieber gleich eigene Templates baut, nichts von PBs hält. Ich vermute, sie kommen Dir vor, wie Spielzeug-Baukästen.

    Selbst war ich nie Programmierer und habe mir über jetzt rund 10 Jahre nur das jeweils unbedingt Notwendige durch Learning by doing beigebracht. Der Bau eigener Templates würde mich zu viel dessen kosten, was das Wertvollste ist: die mir statistisch verbleibende Lebenszeit. Mir war wichtig, mich nicht zu "verzetteln". Deshalb: nur Joomla! und nur einen Template-Anbieter. Und seit kurzem die Nutzung von PBs.


    Ja, ich bewundere immer wieder, wie aufgeräumt die Quellcodes mancher komplett individuell gestrickten Templates/Webseiten daherkommen, insbesondere wenn es einer geschafft hat, auch recht komplexe Funktionalitäten statisch, ganz ohne CMS, zu realisieren. Aber da komme ich mit meinen Skills nicht ran. Deshalb bin ich dankbar für Systeme, die mir möglichst viel "Bauarbeit" abnehmen und auf die ich mich verlassen kann - auch über Joomla-Versionsgrenzen hinaus.


    Was mir am SP-Pagebuilder so gefällt: Die Seiten, die ich vorher als Kombination von Beiträgen und Modulen erstellt hatte (nicht auf Helix-Basis, sondern mit einem RSJoomla-Template), konnte ich in einem Bruchteil der Zeit - direkt aus dem Frontend ! - ebenfalls erstellen, ohne jedesmal daran denken zu müssen, irgendwelche (selbstgesetzten) Standards einzuhalten.


    Eben weil es bei 10 Webdesignern 12 verschiedene Vorgehensweisen gibt, suche ich zur Zeit nach dem einen, der es geschafft hat und nach menschlichem Ermessen wohl auch weiterhin - sagen wir, die nächsten 10 Jahre - schaffen wird, trotz des immer schneller werdenden technischen Wandels eine hohe Konstanz und Kontinuität seiner Produkte beizubehalten. Wie Du schreibst, werde ich wohl ein bisschen experimentieren müssen. Das fühlt sich ein bisschen an, wie "auf Freiersfüßen zu wandeln".
    ***************


    Übrigens: Wenn ich Deinen Link https//www.time4mambo.de in der Signatur anklicke, werde ich entführt auf www.https.com//www.time4mambo.de , wo ich dieselben Inhalte finde wie auf www.https.com selbst. Da ist kein time4mambo drin, kein Impressum, keine Datenschutzerklärung ... Jetzt frage ich mich, ob da jemand Deine Domain entführt hat?

    Und bei Domaintools erfahre ich, dass http://www.https.com for sale ist! Dubios! Was ist da passiert?

  • <a href="http://https//www.time4mambo.de" class="externalURL" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.time4mambo.de</a>


    Axel kannst ja ausbessern lassen bzw. ein Moderator, wegen Editieren :-)

    Hatte da selber noch nie drauf geklickt, weshalb mir das nicht aufgefallen ist. Danke ihr beiden für's Bescheid geben! Hab's berichtigt.



    Axel

  • Kalle

    wenn du "sicher" sein möchtest, müsstest du erst recht auf Page Builder und Frameworks verzichten. Denn gerade diese Erweiterungen tauchen hier zur Genüge bei Fehlern auf ;)

    Und nur so am Rande: Templatesmachen hat erst einmal rein gar nichts mit Programmierung zu tun. Die kommt erst, wenn du ein Backend hast, wo du was einstellen möchtest oder komplexere/kompliziertere Erweiterungen im Template benötigst. Und selbst dann ist es meist gar nicht erforderlich zu programmieren. Aber das nur am Rande ;)


    Und wie ich schon schrieb: Nutze, was dir gefällt!



    Axel